Warnung der AK

Betrugsmasche mit FinanzOnline hoch im Kurs

Vorarlberg
21.02.2026 15:05
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Weil viele Menschen derzeit an ihrer Steuerklärung arbeiten, verschicken findige Kriminelle SMS und fordern die Opfer auf, ihren FinanzOnline-Zugang zu sichern. In Wirklichkeit wird damit nur ein Ziel verfolgt: Die Herausgabe von Bank-Daten.  

Derzeit kommt es zu einer alarmierenden Zahl bei Phishing-Angriffen rund um FinanzOnline, berichtet die AK. Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Aufgrund des bevorstehenden Steuerausgleichs und der Umstellung von FinanzOnline auf Zwei-Faktor-Authentifizierung müssen derzeit viele ihren Zugang prüfen. Für die Betrüger ist das ideal, denn die betrügerische SMS, die sie aktuell massenhaft versenden, trifft einen realen wunden Punkt. Doch hinter dem Link lauert eine Falle, die weit über das Sammeln von Passwörtern hinausgeht: Die Täter fordern gezielt die IBAN an, um die jeweilige Hausbank des Opfers zu identifizieren.

Auch Anrufe von vermeintlichen Sicherheitsmitarbeitern dienen nur betrügerischen Zwecken. Die Täter drängen ihre Opfer dazu, Remote-Programme zu installieren oder Transaktionen in der Banking-App freizugeben, die angeblich der Schadensbegrenzung dienen – in Wahrheit aber das Konto leerräumen. 

Daher die dringende Empfehlung der AK: Das Finanzministerium wird niemals SMS mit Links versenden. Offizielle Mitteilungen erfolgen ausschließlich per Post oder über die persönliche Databox auf finanzonline.bmf.gv.at. Bankmitarbeiter werden zudem niemals auffordern, Transaktionen am Telefon freizugeben oder Fernwartungs-Software zu installieren.“ Daher ist es am besten, SMS dieser Art und auch entsprechende Anrufe zu ignorieren. 

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