Herzlose Aktion

Passagierin wollte Hund am Flughafen zurücklassen

Ausland
21.02.2026 16:07
Porträt von Kronen Zeitung
Von Kronen Zeitung

Nachdem ein Fluggast für seinen Goldendoodle-Hund beim Einchecken keine Assistenzhunde-Bescheinigung vorlegen konnte, kam es am Flughafen Las Vegas zu einem tierischen Aufreger. Die geschockte Mitarbeiterin, die die Szene mitansehen musste, verständigte sofort die Polizei.

Ein herzzerreißender Fall sorgt in den Vereinigten Staaten von Amerika für Schlagzeilen: Eine 26-jährige Passagierin war in der Nacht auf Samstag um Mitternacht am Harry-Reid-Flughafen der Glücksspielmetropole spät dran und hetzte mit ihrem Goldendoodle-Hund an der Leine zum Schalter der Fluglinie JetBlue.

Als die Mitarbeiterin der Fluggesellschaft die notwendige Assistenzhunde-Bescheinigung verlangte, konnte die Hundebesitzerin kein derartiges Dokument vorlegen und begann zu schimpfen. Die Bescheinigung ist demnach notwendig, damit der Vierbeiner auch in der Kabine mitfliegen darf.

In weiterer Folge band die verantwortungslose Reisende kurzerhand ihren tierischen Begleiter mit der Leine am Check-in-Schalter an und rannte davon. Die geschockte Mitarbeiterin schlug sofort Alarm und kümmerte sich um den winselnden Hund.

Nach einer hitzigen Diskussion machte sich die Besitzerin aus dem Staub und wollte den ...
Nach einer hitzigen Diskussion machte sich die Besitzerin aus dem Staub und wollte den flauschigen Vierbeiner zurücklassen.(Bild: Las Vegas Police Department)

Die herbeigeeilten Flughafenpolizisten konnten die herzlose Hundebesitzerin relativ rasch beim Gate D1 auffinden. Laut dem Polizeibericht habe sie sich geweigert, zurückzugehen und ihren Hund zu holen. Ihre knappe Begründung: „Er hat einen Chip, ich finde ihn schon wieder, wenn ich zurück bin.“ Daraufhin wurde sie von den US-Cops durch den Security-Checkpoint hinaus eskortiert.

Neues Zuhause für den Vierbeiner
Als die 26-Jährige erfuhr, dass sie verhaftet sei, kam es zu Handgreiflichkeiten. Ein Sprecher des Las Vegas Metro Police Department sagte einem lokalen TV-Sender: „Die Hundebesitzerin wurde wegen des Aussetzens eines Haustieres und Widerstand gegen die Staatsgewalt festgenommen.“ Das Hündchen, das daraufhin „JetBlue“ getauft wurde, kam ins örtliche Tierasyl „Retriever Rescue of Las Vegas“. Nachdem über sein Schicksal im örtlichen TV berichtet wurde, haben sich schon über ein Dutzend Tierliebhaber gemeldet, die „JetBlue“ nun adoptieren wollen.

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