Zur Paarung auf Besuch

Rare Gäste als Belohnung für gesunden Lebensraum

Niederösterreich
19.02.2026 17:30

Die regelmäßige Uferpflege der Schwarza im Bezirk Neunkirchen macht sich bezahlt. Die Vogelvielfalt, hierbei vor allem bei der Entenpopulation, wächst und auch andere Tiere kommen, um zu bleiben.

Anasaphile, so der Fachbegriff für Entenliebhaber, kommen derzeit am Ufer der Schwarza rund um Wimpassing, Pottschach und Ternitz im Bezirk Neunkirchen besonders auf ihre Kosten. Denn ein sehr seltenes Naturschauspiel ist seit einigen Tagen dort zu beobachten. Hier ist nämlich gerade die äußerst seltenen Krickente zu Besuch. „Von ihr gibt es weniger als 100 Brutpaare in ganz Österreich“, berichtet Hannes Kernbeis, Obmann der IG Schwarza (Interessensgemeinschaft Schwarza), die sich ehrenamtlich um die nachhaltige Pflege des Flussufers kümmert.

Weniger als 100 Brutpaare gibt es von den Krickenten derzeit in Österreich. Mindestens acht ...
Weniger als 100 Brutpaare gibt es von den Krickenten derzeit in Österreich. Mindestens acht Paare tummeln sich gerade in der Schwarza.(Bild: Hannes Kernbeis)
Gänsesäger.
Gänsesäger.(Bild: Hannes Kernbeis)
Schwarzhalstaucher ....
Schwarzhalstaucher ....(Bild: Hannes Kernbeis)

„Der Vogel ist sehr scheu, kann aber trotzdem sehr gut beobachtet werden“, so Kernbeis. Acht Paare der schön gefiederten Tiere sind derzeit zu Gast. „Sie schwimmen oft mit den heimischen Stockenten mit“, erklärt der Naturschützer. Neben Stock- und Krickenten sind derzeit auch andere Schnabeltiere wie Schwarzhalstaucher, Blässgänse sowie die wunderschönen Gänsesäger an der Schwarza zu sehen.

Laufende Arbeit entlang der Schwarza macht sich bezahlt
Überhaupt profitiert die Tierwelt von der laufenden Arbeit, die die IG Schwarza ehrenamtlich und mit viel Liebe erledigt. Kürzlich entdeckte Kernbeis zwei Fuchsbauten. „Auch die Biberplage ist im Griff, seitdem wir umgefallene Bäume einfach als Futter für die Tiere liegen lassen.“ Und immer wieder werden auch Rehe beim Durchqueren der Schwarza gesichtet.

Die Krickenten werden bald weiterziehen. Dafür werden sich – dank beherzter Naturschützer – wieder andere Tiere in den schönen Schwarza-Auen niederlassen.

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