Er ist der Dauerbrenner im Hartberg-Trikot: Benjamin Markus. Der 25-Jährige verpasste in der Bundesliga noch keine Minute und spielte sich in die Notizbücher zahlreicher Scouts. Wie sieht es um die Zukunft des Slowenen aus? Hat Hartberg noch eine Chance? Die „Krone“ fragte vorm Spiel gegen den GAK nach.
Ein lukratives Angebot von der Insel, kolportiertes Interesse von Hajduk Split – um Hartbergs Mittelfeldspieler Benjamin Markus rankten sich im Transferwinter zahlreiche Gerüchte...
Zu Recht – wie seine Vorgesetzten finden. „Benjamin Markus ist einer der unterschätztesten Spieler der Liga“, meint TSV-Coach Manfred Schmid, der den Slowenen immer spielen lässt, ihn keine Minute in der Liga vom Feld nahm. „Ein starker Sechser, der uns eine gute Balance gibt“, meint Schmid weiter. Und auch Sportchef Erich Korherr schwärmt: „Er ist unser Terrier im Mittelfeld, lauf- und zweikampfstark. Ein echter Abräumer!“, der im Winter nur nach seinem Veto überhaupt in Hartberg blieb. „Ein Verkauf war kein Thema. Er ist zu wichtig für uns.“
Auch deshalb werden die Oststeirer zeitnah die Option beim auslaufenden Vertrag des Slowenen ziehen. Ob der sechsfache U21-Nationalspieler aber über den Sommer hinaus bei den Hartbergern bleibt, steht in den Sternen. „Er ist ein Spieler, der einen Markt hat. Durchaus möglich, dass er im Sommer wechseln könnte“, so Korherr über Markus, der angeblich auch schon auf der (erweiterten) Liste von Sloweniens Neo-Teamchef Bostjan Cesar stehen soll.
Bisher hat es keinen direkten Kontakt mit dem Teamchef gegeben. Aber eines Tages für das Nationalteam zu spielen, wäre mein Traum.
Benjamin Markus über seine Ambitionen für sein Land auflaufen zu dürfen
Konkurrenzkampf beflügelt.
Markus blüht unter Trainer Schmid in Hartberg auf: „Ich spüre das Vertrauen, kann deshalb performen. Das ist ein großer Faktor“, meint der Mittelfeldspieler, den die starke Konkurrenz im Zentrum (Diarra, Kainz, Heil) beflügelt: „Wir sind unterschiedliche Typen, haben unterschiedliche Qualitäten. Ich bin jetzt nicht so der Kreativspieler – aber ohne Ball bin ich ungemütlich“, grinst der „Terrier“, der sich in Hartberg wohlfühlt, sich aber auch einen Tapetenwechsel vorstellen kann: „Wenn ein Verein kommt, wo alles passt, bin ich bereit für den nächsten Schritt“, so Markus, der aber auch betont: „Jetzt zählt einmal Hartberg und der Einzug in die Top-Sechs. Wir sind so nahe dran, wollen uns das nicht mehr nehmen lassen.“
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