Gefährlicher Schulweg?

Mutter klagt über Fahrverbot vor der Volksschule

Niederösterreich
18.02.2026 17:30

Die Zufahrt zur Privatschule Sta. Christiana ist vor Unterrichtsbeginn nicht gestattet, denn zu groß war der Andrang von Eltern, die alle zur selben Zeit ihre Kinder dort absetzen. Eine Mutter ärgert das nun ganz besonders ...

„Wir können unsere Kinder nicht alleine zur Schule laufen lassen, da dort auch öfters Junkies herumlungern!“ Mit diesem Hilferuf wendet sich Nicole S., Mutter einer sechsjährigen Tochter, verzweifelt an die „Krone“. Stein des Anstoßes ist ein Fahrverbot, das an Schultagen von 7.30 Uhr bis 8 Uhr gilt – just in der Straße, in der sich in Wiener Neustadt die Privatschule Sta. Christiana befindet, und eben genau zu Schulbeginn. Es gäbe nur vier Parkplätze, wo sie kurz halten und ihr Kind aussteigen lassen könne. „Diese sind jedoch immer besetzt und auch rund 500 Meter von der Schule entfernt“, klagt sie: „Wir Eltern finden, hier gehört dringend eine zufriedenstellende Lösung her“, betont Nicole S. im „Krone“-Gespräch.

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Auch andere Mütter haben sich schon beschwert. Viele pfeifen auf das Fahrverbot und fahren trotzdem bis zur Schule, mit dem Risiko, gestraft zu werden. 

Nicole S., besorgte Mutter

Lösung wurde bereits 2021 von besorgten Eltern verlangt
Doch gerade die Eltern selbst waren es, die gemeinsam mit genervten Anrainern 2021 die Lösung mit dem Fahrverbot gefordert hatten. Staus und gefährliche Situationen für die Kinder standen davor an der Tagesordnung.

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Früher staute es sich zu dieser Zeit in drei Reihen nebeneinander und es wurde wild gehupt und geschimpft. Dadurch entstanden viele gefährliche Situationen. 

Schulleiterin Martina Leipelt

„Eltern können die Kinder auch gerne früher bringen, denn wir haben ab 6.30 Uhr Frühaufsicht“, rät Schulleiterin Martina Leipelt. Und: „Der nächste Parkplatz ist nur 60 Meter entfernt.“ Außerdem stünden insgesamt 13 Parkplätze für das „Aussteigen“ der Kinder im nahen Umkreis bereit. Von „Junkies“, die dort unter tags angeblich die Kinder gefährden könnten, habe Leipelt bis dato „noch nie gehört“. 

Über einen sicheren Gehsteig können die Kinder in die durchschnittlich 100 Meter entfernte ...
Über einen sicheren Gehsteig können die Kinder in die durchschnittlich 100 Meter entfernte Schule gehen.(Bild: Doris Seebacher)

Massive Erhöhung der Sicherheit durch temporäres Fahrverbot
Und auch aus dem zuständigen Magistrat Wiener Neustadt heißt es dazu: „Wir sind fest davon überzeugt, dass die Regelung eine massive Erhöhung der Sicherheit für die Kinder gebracht hat“, so der zuständige Pressesprecher Thomas Iwanschitz. Es gab bis dato auch noch keinerlei Beschwerden darüber.

Der Problematik mit den besetzten Parkplätze werde man nachgehen. „Die Kontrolle der Parkverbote auf den 13 Stellplätzen wird durch die Polizei durchgeführt. Wir werden das natürlich mit den Vertretern der Polizei besprechen, wie hier ihre Wahrnehmung ist und allenfalls um engmaschigere Kontrollen bitten, falls dies notwendig ist“, verspricht Iwanschitz. 

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