Brandgefahr

Mercedes muss rund 12.000 E-Autos zurückrufen

Wirtschaft
12.02.2026 22:43
Porträt von krone.at
Von krone.at

Wegen Brandgefahr muss der deutsche Autobauer fast 12.000 Elektrofahrzeuge in den USA zurückrufen.

Grund sei ein möglicher interner Fehler der Batterien, der sowohl während der Fahrt als auch im geparkten Zustand zu einem Brand führen könne, teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA am Donnerstag mit. Betroffen sind demnach 11.895 E-Fahrzeuge.

Die Besitzer wurden aufgefordert, ihre Wagen im Freien zu parken, das Aufladen zu begrenzen und einen kostenlosen Austausch der Batterie zu veranlassen.

Die Hiobsbotschaft folgte auf eine Besorgnis erregende Konzernbilanz 2025: Im vergangenen Jahr musste der Konzern einen massiven Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Zölle, Gegenwind aus China und negative Wechselkurseffekte setzen dem Stuttgarter Autobauer spürbar zu – der Profit schrumpfte um rund die Hälfte. 

Sparprogramm greift noch nicht voll
Das Unternehmen hatte bereits vor einem Jahr auf die angespannte Lage reagiert und unter anderem ein Sparprogramm ausgerufen. Dieses soll dabei helfen, wieder profitabler zu werden. Die Kosten sollen runter. Finanzvorstand Harald Wilhelm skizzierte erste Erfolge bei den Sparbemühungen.

So habe man bei den Produktionskosten, die bis 2027 im Vergleich zu 2024 um zehn Prozent sinken sollen, bereits vier Prozent erreicht. Künftig werde sich Mercedes bei der Produktion weiter in Richtung Osteuropa orientieren. Die Kapazitäten im kostengünstigeren ungarischen Werk in Kecskemét sollen dort von 200.000 auf 400.000 Einheiten verdoppelt werden. Damit wäre es das größte Mercedes-Werk in Europa. In den deutschen Werken in Sindelfingen, Rastatt und Bremen sollen jeweils 300.000 Einheiten produziert werden.

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