Hallen-WM in Schwechat

Zwölf Nationen teilten sich eine gemeinsame Flagge

Fußball National
10.02.2026 12:46

Der „Vienna World Cup“ war eine multikulturelle Hallenfußballparty der Extraklasse, feierte vor allem die nationale Vielfalt in Österreich. Das lockte auch Profis auf die Ränge und Ex-Profis aufs Parkett. Sturms einstiger Goalgetter Darko Bodul sah vor allem für Kinder einen immensen Mehrwert.

Ich will mehr machen für unser Land Österreich. Egal, welche Kultur und welche Nation, jeder soll sich wohlfühlen und ein geiles Event haben“, skizzierte Veranstalter und Influencer „sam-sational“, bürgerlich Samuel Orji, die Idee hinter dem „Vienna World Cup“.

Plan aufgegangen. Die Hallenfußballparty im Multiversum Schwechat, bei der zwölf Nationen um den Titel wetterten, verfolgten online auf „Youtube“ und „Twitch“ 15000 Zuseher. Die Halle selbst war mit rund 3000 Tickets ausverkauft, die Stimmung tatsächlich beinahe WM-reif. Das Publikum? Ein kulturelles Potpourri. Die Kicker? Allesamt Doppelstaatsbürger. „Wir alle sind Österreicher, aber eben auch Kroaten, Serben oder was auch immer. Ein Spieler von Bosnien hat bei der Nationalhymne zum Beispiel geweint, das sind die Beweggründe dahinter: der Zusammenhalt, aber auch das jeweilige Zugehörigkeitsgefühl“, rückte der Austro-Nigerianer die kulturelle Diversität in den Fokus des Bandenzaubers.

Den Pokal überreichte „Sam“ am Ende übrigens Deutschland, das im Finale über Serbien rund um ...
Den Pokal überreichte „Sam“ am Ende übrigens Deutschland, das im Finale über Serbien rund um Mitveranstalter „Aleks Social“ triumphierte.(Bild: Amir Mohammed)
Die Flaggen auf den Rängen markierten die verschiedenen Fansektoren
Die Flaggen auf den Rängen markierten die verschiedenen Fansektoren(Bild: Moritz Pirker)

„Da müsste noch viel mehr gemacht werden“
Der auch Profis wie Austrias Manprit Sakaria oder LASK-Stürmer Maxi Entrup auf die Tribüne lockte. Rapid-Youngster Furkan Demir gab den türkischen Teamkapitän, Ex-Sturm-Kicker Darko Bodul den kroatischen. „Eine super Veranstaltung, die hilft, die Kinder von den Straßen zu holen und zum Fußball zu bringen“, schwärmte der 37-Jährige. Und hob gleichzeitig den Zeigefinger: „Wenn zwei Jungs etwas aus dem Boden stampfen können, was von der Organisation ähnlich ist wie die große Icon League, dann zeigt das, was in Wien und Umgebung möglich ist. Da müsste noch viel mehr gemacht werden.“ Handschuhe und StopplerDas sehen auch Orji und sein Team so, weswegen das nächste Großevent für den Sommer bereits in Planung ist. „Es gibt die Idee, gemeinsam mit den Jungs von Sparta Royal eine Kombigeschichte aus Boxkämpfen und Fußball auf die Beine zu stellen. Genaueres kann ich da aber noch nicht verraten.“ 

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

KMM
Top 3
Kostenlose Spiele

Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung