Trotz heftigem Gegenwind von Kritikern und Umweltschützern hat das Energieunternehmen ADX im Jaidhaustal bei Molln wieder zu bohren begonnen – allerdings nur im Winter, um die Tierwelt so wenig wie möglich zu stören. Im Hintergrund geht das juristische Tauziehen derweil in die nächste Runde.
Nicht gerade unumstritten sind die Bohrungen des Explorationsunternehmens ADX im Jaidhaustal hinter Molln – das juristische Tauziehen ist immer noch nicht abgeschlossen. Nichtsdestotrotz darf das Unternehmen seine Testarbeiten nach monatelanger Zwangspause wieder aufnehmen – im Winter, um die örtliche Tierwelt möglichst wenig zu beeinträchtigen.
Finale Ergebnisse im März
Mit den finalen Ergebnissen der als „Welchau-1“ titulierten Bohrung rechnet ADX im März. Executive Chairman Ian Tchacos ist zuversichtlich: Die Ergebnisse der geotechnischen Arbeiten seien sehr vielversprechend. Die notwendige Ausrüstung samt mobiler Sondenbehandlungsanlage sei bereits angeliefert. Zeitgleich hätten die Vorbereitungen für eine Erdgasaufschlussbohrung in der Gemeinde Frankenmarkt begonnen.
Kritik von Umweltschützern
Kritiker und Umweltschützer bezeichneten die Suche nach fossilen Brennstoffen als unzeitgemäß und störten sich vor allem an der direkten Nachbarschaft der Bohrstelle zu Naturparks und dem Nationalpark Kalkalpen. Zuletzt gab der Verwaltungsgerichtshof den Umweltschutzorganisationen recht: Die Zurückweisung ihrer Beschwerden gegen den positiven Bohrbescheid durch das oberösterreichische Landesverwaltungsgericht war rechtswidrig gewesen.
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