Die „Krone“ bat zum traditionellen Faschingskrapfen-Test! Diesmal kürte eine hochkarätige Jury rund um Starkoch Johann Lafer die besten steirischen „Faschingsbotschafter“.
Der große Krapfen-Test der „Steirerkrone“ wird von unseren Lesern – und sogar unseren Kollegen selbst – jedes Jahr mit Spannung erwartet und gehört zum Fasching schon traditionell dazu. Aber so eine hochkarätige Jury hatten wir überhaupt noch nie, die ist wohl kaum zu toppen!
Starkoch Johann Lafer selbst beehrte unseren Newsroom über den Dächern von Graz, hochmotiviert, mit viel Charme und Witz, war er in bester Laune beim Testen dabei. Gemeinsam mit Schoko-König Sepp Zotter und Edelchocolatiere Eveline Wild bildete er ein Trio geballter Kompetenz. Das genau weiß, welche Qualitätsmerkmale punkten!
Zum Beispiel, dass der Krapfen beim Zusammendrücken eine aromatische Duftnote verströmen muss, „der hier zum Beispiel, der könnte vom Geruch her auch ein Burgerbrötchen sein“, urteilte der gebürtige Oststeirer mit den magischen Küchenhänden etwa über Kostprobe Nr. 8. Auch müsste das Gebäck danach sofort wieder in die ursprüngliche Form zurückspringen und sich schön gleichmäßig auseinanderziehen lassen – „wenn das, wie hier bei der Nummer 2 (dem späteren Letztplatzierten, Anm. der Red.) wie Kaugummi ist, heißt das nix“.
Eveline Wild konnte exakt erklären, was den Unterschied zwischen feinem Puderzucker und dem (mit Fett versehenen) Dekorzucker („der am nächsten Tag optisch unverändert aussieht“) ausmacht und dass das perfekte Randerl Qualitätsmerkmal und gut fingerbreit sein sollte.
Auch die charismatische Marlene Hofmann, die Management und Controlling studiert und begeisterte „Krone“-Leserin ist, urteilte hart und ehrlich – als Tochter im „Landgasthof Gietl“ in Kammern bekommt man Qualitätskompetenz ja schon in die Wiege gelegt!





Unter strengen Kriterien bei Optik, Geschmack, Marmelade und Fluffigkeit wurden also die Flaumkugeln auf den Testtisch gelegt und blind verkostet. Tagesfrisch, aus 13 willkürlich ausgesuchten Bäckereien und Konditoreien steiermarkweit. Mit einer Ausnahme: Wir haben die Krapfen einer Königin hinein „geschummelt“! Nämlich von Bäurin Romana Nigitz, die Krapfenkönigin der steirischen Landwirtschaftskammer 2024/25 war – und mit ihrer Süßspeise den Sprung auf Platz 3 schaffte. Gratulation!
Siegerkrapfen kostet nur 1,40 Euro
Auf den zweiten Platz schob sich das Gebäck von Kern, der ja bei Mehlspeisen und Co. kontinuierlich die Gaumen kitzelt und dessen Krapfen auf der Zunge zergehen. Und: Diesen erkoren auch unsere herzigen Fotokinder Loretta und Paul zum Liebling!
Doch den 1. Platz sicherte sich souverän und mit Abstand ein Anwärter, den wir heuer erstmals auf dem Schirm hatten. Hubmann! Mit Filialen in Leibnitz, Gralla, Fresing, Heimschuh, Großklein, Arnfels. Top!
ALLE anderen sind, verkündete Chef vom Dienst Gerald Schwaiger, auf Platz 4. Weil hier jeder einzelne köstlich war – manche halt nur ums berühmte Eizerl besser.
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