Damit schufen sich Rigoberto Uran (Omega) und Cadel Evans (BMC) am Freitag gute Ausgangspositionen - Topfavorit Nairo Quintana (Movistar) verlor dagegen bereits 55 Sekunden. Das Rosa Trikot übernahm der Kanadier Svein Tuft. Bernhard Eisel kam mit Sky auf Platz fünf, Georg Preidler mit Giant-Shimano auf neun und Riccardo Zoidl mit Trek Factory Racing auf elf.
Am Freitag standen 22 Mannschaften bei leichtem Regen und böigen Winden am Start. Die solches Wetter gewohnten Belfaster ließen sich nicht abschrecken und standen zu Zehntausenden an der Strecke.
Die zweite Etappe führt am Samstag dann rund um Belfast, der dritte und letzte Tagesabschnitt auf der Insel schließlich am Sonntag von Armagh nach Dublin in Irland. Die vierte Etappe am Dienstag von Giovinazzo nach Bari ist der erste Abschnitt in Italien. Der Giro endet am 1. Juni in Triest.
Daniel Martin erleidet Schlüsselbeinbruch
Negativer Höhepunkt des ersten Giro-Tages: Der Ire Daniel Martin zog sich bei einem Sturz gegen Ende des Mannschaftszeitfahrens einen Bruch des rechten Schlüsselbeins zu. Der 27-Jährige rutschte auf nasser Straße mit anderen Fahrern seiner Mannschaft böse aus. Die Rundfahrt ist damit für Martin beendet. Seine Teamkollegen kamen mit Ausnahme von Koldo Fernandez, der dieselbe Verletzung erlitt, glimpflicher davon. Im Gegensatz zu dem Iren konnte der Spanier die Etappe zu Ende fahren.
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