Bluttat in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus: Eine 35-jährige Ungarin soll am Montag in der Wohnung eines 65-Jährigen auf den schlafenden Mann eingestochen haben. Das lebensgefährlich verletzte Opfer wurde im Stiegenhaus gefunden und von der Berufsrettung Wien versorgt. Die Tatverdächtige wurde festgenommen.
Laut ersten Ermittlungen ließ der 65-jährige Mann die 35-jährige Frau bei sich übernachten, weil sie keinen festen Wohnsitz in Wien hat. Was als Hilfsangebot gedacht war, endete für den Mann in einem Albtraum. Die Frau soll sich heimlich genähert haben, während der Mann am Vormittag schlief, und auf ihn mit einem Messer eingestochen haben.
Mann (65) in Lebensgefahr
Das Opfer wurde durch die Attacke lebensgefährlich verletzt, konnte sich aber noch ins Stiegenhaus schleppen. Die Berufsrettung übernahm vor Ort die notfallmedizinische Versorgung und brachte den Mann ins Spital.
Polizei vermutet psychische Erkrankung
Die Polizei rückte mit WEGA-Beamten an und nahm die Tatverdächtige in der Wohnung fest. „Bei der Tatverdächtigen handelt es sich um eine amtsbekannte, mutmaßlich psychisch kranke Frau“, informierte Polizeisprecher Philipp Haßlinger. Vor Ort machte sie wirre Angaben zum Tathergang, eine Vernehmung war bisher noch nicht möglich, hieß es. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien wurde sie in eine Justizanstalt gebracht. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls dauern an.
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