Zweimal angezeigt

Auf Erleichterung folgt bei Stadtchef Ernüchterung

Oberösterreich
28.01.2026 16:30

Der Gmundner Bürgermeister Stefan Krapf (VP) kann noch immer nicht aufatmen. Er wurde in der Causa „Bootshütten“ wegen Amtsmissbrauch angezeigt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in dieser Angelegenheit. Ein weitere Anzeige ist hingegen vom Tisch – von dieser wusste Krapf zunächst gar nichts. 

Ein Wellenbad der Gefühle bescherte dem Gmundner VP-Stadtchef Stefan Krapf ein Schreiben der Staatsanwaltschaft. Die Justiz teilte ihm mit, dass sie bei einer Anzeige rund um die „Bootshütten“ in der Traunsteinstraße von Ermittlungen absieht. „Ich wusste nicht, dass ich zweimal angezeigt wurde und dachte mir zunächst, dass die Angelegenheit erledigt ist“, schildert Krapf.

Zweimal von Gemeinderat angezeigt
Wie berichtet, wurde Krapf vom parteifreien Gemeinderat Roland Simmer wegen Amtsmissbrauchs angezeigt, weil er während eines laufenden Gerichtsprozesses die nicht rechtmäßig errichteten Bootshütten legalisieren wollte.

Die nun ad acta gelegte zweite Anzeige von Simmer betrifft Werbeschilder auf den Bootshütten. „Die Hütten wurden mit der Aufschrift ,korrupte Schweine’ besprüht. Die Eigentümer haben diese mit Tafeln überdeckt und nicht gewusst, dass sie ab einer bestimmten Größe eine Bauanzeige erstatten müssen, weshalb auch ich angezeigt wurde“, schildert Krapf. Kurios: Hätten sie die Schilder umgedreht und ohne Aufschrift angebracht, wäre eine Bauanzeige nicht notwendig gewesen. 

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