Einen verletzten Kormoran musste die FF Bad Goisern am Dienstag aus der Traun retten. Doch das war gar nicht einfach: Der lädierte Vogel spielte mit den menschlichen Helfern quasi Katz und Maus. Erst nach einer Stunde konnte das Langbein geborgen werden.
Einer aufmerksamen Passantin war der Vogel aufgefallen, der schon über mehrere Tage inmitten der Traun auf einem Stein gesessen hatte. Seitens der Tierhilfe Bad Ischl wurde folglich die FF Bad Goisern um Unterstützung gebeten, um das offensichtlich verletzte Tier ans sichere Ufer zu bringen.
Vier Mann versuchten sich dem Tier zu nähern
Im Bereich der Goisererbrücke stiegen die Einsatzkräfte über eine Leiter zum Gewässer hinab. Mit Wathosen ausgestattet näherten sich vier Mann durch das fließende Wasser langsam dem scheuen Tier. „Doch was dann begann, ähnelte eher einem „Katz-und-Maus-Spiel“ und forderte uns mehr als eine Stunde“, schildert Kommandant Claus Ebner die Arbeit der Einsatzkräfte im eiskalten Wasser. Denn der offensichtlich am Flügel verletzte Kormoran hüpfte inmitten der Traun ins Wasser, schwamm den Helfern davon, tauchte immer wieder unter und an ganz anderer Stelle wieder auf.
Verschiedenste Taktiken und Varianten wurden angewandt
Die sehr unterschiedlichen Wassertiefen und Strömungen erschwerten den Feuerwehrmännern das Einfangen des Vogels zusätzlich. Verschiedenste Taktiken und Varianten wurden angewandt, viel Geduld und Ausdauer waren gefordert, und letztendlich nach über einer Stunde stellte sich der Einsatzerfolg ein: Mit einem Netz gelang es, den Vogel dann doch noch in die Obhut der Retter zu bringen.
Für den Vogel gab es dann extra eingekauften Fisch
Möglichst schonend wurde der verletzte Kormoran über die Leiter an Land getragen und dann in einer speziellen Transportbox untergebracht. Eine ehrenamtliche Helferin der Tierhilfe Bad Ischl übernahm den Vogel, fütterte ihn mit extra gekauftem Fisch und brachte ihn schließlich zur Untersuchung zu einem Tierarzt, so die FF Bad Goisern.
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