Bis Ende Februar werden fünf neue Stellen geschaffen, um die psychologische Betreuung an den Schulen in Tirol auszubauen. Im Vorjahr gab es 3751 Betroffene, die sich Unterstützung holten. Fast 23.000 Beratungsgespräche wurden gezählt.
Ein US-Präsident, der den Nato-Verbündeten mit einem Krieg droht, wenn er Grönland nicht bekommt, die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, die Klimakrise, die Corona-Pandemie und, und, und – all das geht weder an den Erwachsenen noch an den Kindern und Jugendlichen spurlos vorüber. In Zahlen zeigt sich das beispielsweise bei der Bilanz des Landes hinsichtlich der psychologischen Betreuung in den landesweiten Schulen.
Damit reagieren wir auf den gestiegenen Bedarf.

Landesrätin Cornelia Hagele
Bild: Land Tirol/Hörmann
Im Schuljahr 2024/25 nahmen 3751 Schülerinnen und Schüler die Angebote der Schulpsychologie in Anspruch. Insgesamt wurden 22.900 Beratungsgespräche mit den Betroffenen, den Eltern, Lehrpersonen oder dem Unterstützungspersonal gezählt.
Fünf zusätzliche Stellen bis Ende Februar geplant
Da die Krisen und Konflikte in der Welt nicht weniger werden und die psychischen Belastungen der Kinder und Jugendlichen immer mehr zunehmen, setzt die Tiroler Bildungsdirektion einen klaren Schwerpunkt und stockt die Schulpsychologie an den Pflichtschulen weiter auf. Konkret um fünf zusätzliche Stellen, womit es statt bisher 17,5 künftig 22,5 Vollzeitäquivalente gibt.
Ein neuer Schulpsychologe hat seinen Dienst bereits angetreten, die weiteren Stellen werden bis Ende Februar besetzt. Neu ausgeschrieben wird zudem eine Stelle im Bereich der Schulsozialarbeit. Laut der zuständigen Landesrätin Cornelia Hagele (ÖVP) „wird damit auf den gestiegenen Bedarf reagiert“.
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