Nach dem neuesten Vorschlag der Stadt Graz zum Um- und Ausbau des Liebener Stadions sind wieder die Bundesligavereine und das Land am Zug. Heute findet der nächste Stadtiongipfel statt. Sturm-Präsident Jauk verzichtet dafür sogar auf die Premiere des neuen Trainers.
Während Fußballmeister Sturm am Donnerstag in Rotterdam das erste Pflichtspiel des neuen Jahres absolviert, steigt daheim in Graz das für den Klub wohl wichtigere „Match“. Das zeigt die Tatsache, dass Klubpräsident Christian Jauk die Reise zum ersten Auftritt seines neuen Trainers Fabio Ingolitsch sausen lässt, stattdessen „lieber“ mit Bürgermeisterin Elke Kahr und andere Mitglieder der Stadtregierung über die zuletzt in Aussicht gestellte Stadionlösung diskutiert.
Die Stimmung bei den Klubvertretern? Abwartend, keinesfalls euphorisch. Zu viel ist scheinbar in den letzten Jahren passiert. Man geht objektiv in die Verhandlung, will sich die Vorstellungen der Stadt anhören – und diese danach bewerten.
Machbarkeitsstudie wird abgespeckt
am Donnerstag gibt es also wohl kaum ein grünes Licht, davon geht auch die Stadtregierung aus. Man will den Vereinsvertretern die Details der neuen Lösung präsentieren. Wie berichtet, soll das Stadion um 60 bis 70 Millionen Euro (die Kosten sollen sich Land und Stadt teilen) auf 20.000 Plätze ausgebaut und europacuptauglich gemacht werden.
Basis ist die 2025 präsentierte Machbarkeitsstudie um 150 Millionen Euro, die nun abgespeckt wird. So wird das Dach nicht mehr angehoben, auch das Businesscenter östlich des Stadions muss nicht mehr erworben werden.
Einigung schon Anfang Februar als Ziel
Der Zeitdruck ist jedenfalls hoch. Spätestens Anfang Februar soll es eine Einigung mit allen Beteiligten geben, dann könnten in der Februar-Sitzung des Gemeinderats die Weichen gestellt werden. Für Mai ist dann der Planungsbeschluss vorgesehen.
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