Und auch die Lustenauer schienen danach im Abendspiel auf dem besten Weg zu sein, Punkte liegen zu lassen. Marcel Schreter brachte die Austrianer zwar verdient in Führung (19.). Mit dem Ausgleich durch einen Kopfball von David Sencar (32.) übernahm dann aber Kapfenberg das Kommando.
Ein schwerer Tormannfehler brachte die Kapfenberger Führung, Lustenau-Schlussmann Christopher Knett ließ einen mitten aufs Tor abgefeuerten Weitschuss von Mario Grgic fallen und über die Linie kullern (51.). Lustenau rappelte sich aber noch einmal auf und glich - nach schwacher Faust-Abwehr von KSV-Goalie Christoph Nicht - durch Pius Grabher aus (74.). Und ein Kopfball-Tor von Christoph Stückler stellte das Spiel dann endgültig noch einmal auf den Kopf
Die in Altach im Stadion mitfiebernden Fast-Meisterkicker mussten den Sekt wieder einkühlen und unverrichteter Dinge nach Hause fahren. Bereits am Montag gastiert Altach dann in St. Pölten, mit einem Erfolg wäre der Aufstieg ins Oberhaus dann endgültig unter Dach und Fach. Die Altacher würden dann in ihre zweite Oberhaus-Ära starten, bereits von 2006 bis 2009 hatten sie zu den Top Ten Österreichs gehört.
Im Abstiegskampf kassierte Schlusslicht Vienna eine 1:2-Heimpleite gegen Mattersburg und hat elf Punkte Rückstand auf den Vorletzten Parndorf, der einen 2:1-Heimsieg gegen Liefering feierte.
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