Julia Scheib möchte am Kronplatz ihr erstes Top-Resultat einfahren. Das rote Trikot bleibt ihr fix. Federica Brignone feiert indes heute ihr Comeback.
Kronplatz und Julia Scheib – bisher war diese Kombination noch nicht unbedingt die ganz große Liebe. Drei Ausfällen und einem Aus nach dem ersten Durchgang stehen die Plätze neun, elf sowie zwölf gegenüber. Obwohl die berüchtigte Piste „Erta“ mit ihrer Steilheit von bis zu 61 Prozent eigentlich zu ihren Lieblingsrennen zählt. „Die Form und meine Erfahrungen aus den letzten Jahren sprechen dafür, dass es diesmal besser läuft. Teilweise bin ich es taktisch nicht gut angegangen“, weiß die Steirerin. „Das werde ich diesmal sicherlich ändern.“
Die 27-Jährige wird dank 119 Punkten Vorsprung das Rote Trikot auf jeden Fall behalten. Ablenken will sie sich davon aber nicht lassen. „Ich darf gar nicht zu weit nach vorne schauen. Es braucht vollen Fokus auf jedes Rennen – links oder rechts abzuschweifen wäre da nicht gut. Ich fühle mich aktuell am Ski sehr wohl.“
Resultat spielt keine Rolle
In der Vorsaison stemmte ja Federica Brignone die kleine Kristallkugel. Und heute feiert die amtierende Gesamtweltcupsiegerin ihr heiß ersehntes Comeback - 292 Tage nach ihrer schweren Verletzung. „Ende November bin ich erstmals wieder auf Skiern gestanden, unmittelbar nach Weihnachten ist es mit den Trainings losgegangen“, erzählt die 35-Jährige strahlend. „13 Tage waren es insgesamt.“ Das große Ziel ist Olympia in der Heimat – in welchen Disziplinen, ist offen. „Kronplatz wird ein Test für meinen Kopf und meinen Körper. Das Resultat ist mir egal.“
Dass die Italienerin just vor Olympia zurückkehrt, hat natürlich auch Scheib notiert. „Mich freut es irrsinnig für sie, denn sie hat sich unglaublich stark zurückgekämpft. Das ganze Team hat einen tollen Job gemacht“, weiß die Führende im Riesentorlauf-Weltcup. „Ich bin sehr gespannt, was sie auf der Piste erreicht. Fede ist auf jeden Fall ein Vorbild für sehr viele.“
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