FPÖ-Kritik

Asyl-Zuzug: „St. Pölten darf nicht Wien werden“

Niederösterreich
20.01.2026 07:00

Am Sonntag wird in der niederösterreichischen Landeshauptstadt gewählt. Deutliche Kritik am Wachstum St. Pöltens übt FPÖ-Spitzenkandidat Martin Antauer. 

Niederösterreich wächst – vor allem durch Menschen, die aus anderen Bundesländern und aus dem Ausland herziehen. Anfang 2024 notiert die Statistik Austria für die Landeshauptstadt St. Pölten einen Zuwachs von gleich 6.000 Menschen mehr als noch Anfang 2023. Der Umstand, dass man in 30 Minuten von St. Pölten in Wien ist, macht die kleine Stadt zu einer beliebten Wohn-Alternative. Doch die FPÖ Niederösterreich sieht das Bevölkerungswachstum kritisch. 

Zitat Icon

Der Zuzug ist ein einziges Asylprogramm auf Kosten der Steuerzahler.

Martin Antauer, FPÖ St. Pölten Spitzenkandidat

„Ein Paradies für Wirtschaftsflüchtlinge“
Von 8000 Landeshauptstädtern, die seit 2012 zugezogen sind, seien 7000 Ausländer, sagen die Freiheitlichen am Dienstag. „Der Zuzug ist ein einziges Asylprogramm auf Kosten der Steuerzahler“, kritisiert Martin Antauer, der am Sonntag für die FPÖ als Spitzenkandidat bei der Gemeinderatswahl antritt. Auch, dass von 1300 Sozialhilfe-Empfängern in St. Pölten 75 Prozent aus dem Ausland stammen, sieht er kritisch: „Die Stadt ist ein Paradies für Wirtschaftsflüchtlinge ohne Asylgrund.“ 

Die Statistik Austria verzeichne seit 2015 über 2000 Syrer, Afghanen und Iraker, die sch in St. Pölten angesiedelt haben, betonen die Freiheitlichen weiter. Die Kritik geht dabei in Richtung des SPÖ-Bürgermeisters Matthias Stadler, dessen Partei seit 2004 die Mehrheit im Gemeinderat hält.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Niederösterreich
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt