Die Erlösung kam just vor den anstehenden Hahnenkamm-Rennen – Vincent Kriechmar sei Dank. Der ÖSV-Routinier beendet am Samstag in Wenen eine Negativserie nach elf Abfahrten oder 700 Tagen ohne ÖSV-Stockerlplatz.
„Eine meiner besseren Fahrten in der Abfahrt heuer. Es war teilweise sehr gut“, sagte Kriechmayr im ORF. Sein zweiter Platz schade in Sachen Selbstvertrauen sicher nicht. „Aber fürs nächste Rennen habe ich trotzdem keinen Vorsprung.“
Hintennachgegurkt
Kriechmayr hatte auch im Februar 2024 als Zweiter von Kvitfjell für den zuvor letzten Podestplatz eines Österreichers in einer Weltcup-Abfahrt gesorgt und im vergangenen Februar WM-Silber gewonnen. „Natürlich war es bitter, dass wir die letzten zwei Jahre so hintennachgegurkt sind. Aber ich habe mir darüber nicht immer den Kopf zerbrochen“, bekannte Kriechmayr. Der letzte österreichische Abfahrtssieg ist mittlerweile 20 Weltcup-Rennen her.
Weltcuppunkte gab es hinter dem ÖSV-Topduo nur noch für Raphael Haaser (19.) und Andreas Ploier (25.). Manuel Traninger (31.), Babinsky, Otmar Striedinger (34.) und Stefan Rieser (35.) gingen leer aus. „Das ist im Allgemeinen zu wenig“, sagte Speedcoach Andreas Evers zur Riege dieser Fahrer. Der Stockerlplatz durch Kriechmayr sei wunderschön. „Vor allem für den Vinc freut es mich wirklich sehr, er hat hart gekämpft. Ich hoffe, dass das Podium ein erster Schritt wieder war.“
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