Der Hallen-Klassiker begeisterte auch heuer wieder Fans und Teilnehmer, doch ganz ohne Verbesserungspotenzial lief das Event nicht ab. Was besonders gut funktionierte, wo es hakte und welche Änderungen für die Zukunft sinnvoll wären, klärt Krone-Sportredakteur Philip Kirchtag in der Kolumne „Übersteiger“.
Fünf Tage mit spannender Hallen-Fußball-Action liegen hinter uns, der Stier 2026 ist geschlagen. Auch die heurige Ausgabe des Klassikers hat gezeigt, dass das Interesse am Turnier nach wie vor riesig ist. Und dennoch gibt es Raum für Verbesserungen. Die „Krone“ zeigt auf, was gut lief und wo man über Änderungen nachdenken sollte.
+ Zuschauer: Das Turnier zieht immer noch die Massen an. An allen fünf Tagen war die Halle bestens besucht, herrschte eine tolle Stimmung. Das Publikum fieberte teilweise sogar mit Trommeln mit, aber es gab keine negativen Zwischenfälle.
+ Teams: Erneut waren fast alle großen Klubs aus dem Unterhaus vertreten. 16 der 22 besten Amateurvereine aus Salzburg spielten mit und kämpften um den Titel, der für alle eine große Bedeutung hat.
+ Organisation: Thomas Selner, Wolfgang Mayer und das ganze Team von Veranstalter Leopoldskron leisteten erneut sensationelle Arbeit.
- Torhüter: Bereits in den letzten Jahren kam aufgrund der zu häufigen Einbindung der Goalies viel Kritik auf. Die Spiele bei den Herren sind spätestens ab dem Finaltag sehr taktisch geprägt und der Torwart übernimmt im Aufbau und auch in der Offensive eine (zu) wichtige Rolle. Es sollte Regeln geben, die besagen, dass die Keeper nur noch einmal pro Ballbesitz angespielt werden und nicht über die Mittellinie dürfen.
- Ball und Härte: Man spricht gern vom Bandenzauber beim Stier. Zu sehen ist davon jedoch nicht mehr viel. Hauptproblem ist die Filzkugel, die ein „schönes Spiel“ kaum möglich macht. Stattdessen gab es erneut viele Zweikämpfe, die teilweise viel zu hart geführt wurden. Da hätten auch die Schiris härter durchgreifen müssen, aber Karten gab es meist nur für Kritik.
- Zeit: Der Finaltag dauert einfach zu lange, weil drei Bewerbe (Herren, Frauen und Kinder) gespielt werden. Es wäre besser, wenn man den Damen-Stier gesondert an einem Tag durchführt.
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