Ein Wiener war am Montag im Irenental (Bezirk St. Pölten/Niederösterreich) wandern gewesen, aber nicht mehr zu seiner Familie zurückgekehrt. Die Polizei fand ihn, nachdem er bereits vier Stunden im Schnee gesessen hatte.
Am Montag zu Mittag wartete eine Familie vergebens auf den 88-jährigen Senior, der nicht am vereinbarten Treffpunkt erschienen war. Hinzu kam, dass der Senior kein Mobiltelefon zum Wandern mitgenommen hatte.
Verzweifelt startete der Neffe schließlich die Suchaktion nach dem vermissten Onkel. Beamte der Polizeiinspektionen Purkersdorf, Gablitz, Pressbaum und Altlengbach rückten zur Suche entlang des Wanderweges aus. Unterstützt wurden sie von einem Drohnenpiloten der Landespolizeidirektion Niederösterreich und von der Polizeidiensthundeinspektion St. Pölten.
„Dachte, der Mann genießt die Natur“
Eine Wanderin gab der Polizei einen Hinweis, den Mann auf einer Freifläche im Schnee sitzend wahrgenommen zu haben. Sie war weitergegangen, weil sie dachte, er „genießt nur die Natur und die Ruhe“, wie die Zeugin laut Polizei angab. Den genauen Standort wusste sie nicht mehr.
Die Streife Gablitz fand den Vermissten schließlich in den Nachmittagsstunden und noch vor Einbruch der Dunkelheit auf. Der Senior gab an, dass er gestürzt sei und nicht mehr allein habe aufstehen können. Der Wiener wurde in das Universitätsklinikum Tulln gebracht und versorgt.
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