Trainer griffen ein

Tumult im Kabinengang: Hitziges Duell beim Stier

Einfach ein bisserl ins neue Jahr kicken? Sicher nicht! Auch am zweiten Tag des Salzburger Stiers lieferten sich die Teams auf dem Parkett hart umkämpfte Duelle. 

Besonders die Partie in Gruppe F zwischen Hallein und Elsbethen hatte es in sich. Die Tennengauer gewannen die Partie zwar mit 4:2, nach der Schlusssirene folgten aber tumultartige Szenen am Weg in die Kabinen.

Elsbethens David Reichinger und Halleins Alem Huremovic gerieten aneinander. Vorausgegangen waren ein vermeintlicher Ellenbogencheck im Spiel sowie Beleidigungen nach der Partie. Die Trainerteams griffen ein und deeskalierten den Streit der beiden Kontrahenten. „Solche Provokationen müssen einfach nicht sein“, ärgerte sich Halleins Trainer Önder Esatbeyoglu, der Christoph Lessacher ersetzte.

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Solche Provokationen müssen einfach nicht sein.

Önder ESATBEYOGLU, UFC Hallein

Denn der eigentliche Chefcoach der Salinenstädter war zwar in der Halle, wegen seiner gelb-roten Karte im Herbstkehraus der Salzburger Liga in Anif war sich der Coach jedoch nicht sicher, ob er beim Stier an der Seitenlinie stehen durfte. “Um ehrlich zu sein, weiß ich es nicht“, schmunzelte Lessacher, der dann den Gruppensieg seiner Mannen bejubeln durfte. Mit sieben Zählern im Gepäck ließen die Halleiner Elsbethen, Koppl und Fortuna Salzburg hinter sich.

Schwere Verletzung trübt Gruppensieg
In Gruppe D krallte sich nicht wie von den meisten gedacht Westligist St. Johann Rang eins, sondern Henndorf. Die Flachgauer holten mit zwei Siegen und einem Unentschieden (2:2) gegen St. Johann sieben Punkte. Wermutstropfen: Nach einem heftigen Zweikampf an der Bande blieb Vincent Wallner minutenlang mit schmerzverzerrendem Gesicht liegen und musste im Anschluss sogar von der Rettung versorgt werden. Dahinter reihten sich die Pongauer (5) ein. Gneis und Schleedorf beendeten die Gruppe auf den Plätzen drei und vier.

Für St. Johanns Noch-Trainer Johannes Schützinger sei der Stier ein passendes Ende seiner Amtszeit. „Es ist wirklich ein perfekter Abschluss für mich. Jetzt hoffe ich einfach, dass wir am Finaltag noch dabei sind“, so der Coach, der sich bekanntlich künftig wieder seinen Aufgaben im Nachwuchs von Red Bull Salzburg widmet und durch Bernhard Kletzl ersetzt wird. 

Wenig Spektakel bot hingegen Gruppe E, wo sich Straßwalchen mit voller Punkteausbeute den Gruppensieg schnappte. Dahinter reihten sich Neumarkt (6), Bergheim (3) und die punktlosen Hallwanger (ausgeschieden) ein.

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