„Fahr’ nit fett“

Kampagne gegen Alkolenker rittert um Staatspreis

Tirol
03.01.2026 06:00

Einen offensiven Kampf gegen Alkohol- und Drogenlenker startete das Land Tirol mit mehreren Partnern im Juni 2024. Rund 100 Sujets, Radiospots etc. wurden eingesetzt. Nun wurde die Kampagne für den Staatspreis für Public Relations (PR) nominiert.

„Voll paniert Leben riskiert“ oder „Sei koa Depp, fahr’ nit fett“. Im Juni 2024 startete das Land Tirol in Kooperation mit der Polizei und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit eine Kampagne für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Um die Bevölkerung für die Gefahren, die durch Alkohol und Drogen hinter dem Steuer lauern, zu sensibilisieren, wurden unter anderem 120 Sujets entlang der Landesstraßen aufgestellt, drei Werbevideos aufgenommen, zwei Betroffeneninterviews veröffentlicht, Radiospots geschalten und vieles mehr.

Begleitet wurde die Kampagne auch durch diverse Schwerpunktkontrollen seitens der Exekutive.

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Ich freue mich sehr, dass die umfangreiche Kampagne des Landes nun für den Staatspreis nominiert ist.

Verkehrslandesrat René Zumtobel

Nackte Zahlen zeigen nur geringen Unterschied
Schaut man auf die nackten Zahlen, zeigt sich leider nur ein geringer Unterschied. Im Jahr 2024 gab es in Tirol mehr als 280 Verkehrsunfälle mit Verletzten, bei denen als Hauptunfallursache eine Beeinträchtigung durch Alkohol und/oder Drogen festgestellt wurde. Im vergangenen Jahr waren es bis zum Stichtag kurz vor Weihnachten mehr als 260 Unfälle. Ernüchternd ist auch eine Studie, aus der hervorgeht, dass Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss nach wie vor weit verbreitet ist.

LR René Zumtobel und Enrico Leitgeb (li.), Leiter der Verkehrsabteilung der Tiroler Polizei, mit ...
LR René Zumtobel und Enrico Leitgeb (li.), Leiter der Verkehrsabteilung der Tiroler Polizei, mit den Sujets(Bild: Land Tirol/Neuner)

„Bei Alkohol und Drogen ist jeder Unfall einer zu viel“
Am Ende der Kampagne – sie dauerte bis zum Jahresende – durfte sich der zuständige Verkehrslandesrat René Zumtobel (SPÖ) darüber freuen, dass sie für den Staatspreis PR des Public Relation Verband Austria nominiert wurde. Insgesamt 76 Projekte wurden eingereicht, davon wurden 25 in acht Kategorien nominiert – die Kampagne des Landes Tirol in der Kategorie „Corporate Social Responsibility und Nachhaltigkeitskommunikation“. Die Preisverleihung findet am 18. Februar in Wien statt.

„Ich freue mich sehr, dass die umfangreiche Kampagne des Landes – die ohne externe Agenturen komplett hausintern erdacht, gestaltet und umgesetzt wurde – nun für den Staatspreis nominiert ist. Die gute Zusammenarbeit mit allen Partnern macht das möglich“, meint Zumtobel, der abschließend betont, dass „bei Alkohol und Drogen jeder Unfall einer zu viel ist und viele davon vermeidbar sind. Öffis, Taxi, zu Fuß gehen oder bei einer nüchternen Person mitfahren – es gibt wirklich keinen Grund, der das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss rechtfertigt“.

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