Bis 2028 fließen rund 41 Millionen Euro in den Ausbau der Fachhochschulen – mit mehr Studienplätzen und -angeboten sowie für bessere Forschungsbedingungen.
Einen neuerlichen Investitionsschub für die Zukunft darf man sich im weiten Land freuen: 41 Millionen Euro werden im Zuge der Fachhochschul-Offensive in den Ausbau investiert. Das Geld fließt über neue Förderverträge in zusätzliche Studienplätze, mehr Studienangebote, bessere Forschungsbedingungen und mehr Internationalisierung, wie Landesvize Stephan Pernkopf betont.
Investitionen in die Zukunft
„ÖVP, FPÖ und SPÖ ziehen an einem Strang. Wir stärken unsere Fachhochschulen, davon profitieren die jungen Menschen in unserem Land und die regionale Wertschöpfung. Jede Investition in die Wissenschaft und Bildung ist daher auch eine Investition in die Zukunft unseres Landes“, hält er weiter fest.
Mit den neuen Verträgen für die USTP-University of Applied Sciences St. Pölten, die Fachhochschule Wiener Neustadt, das IMC Krems und die Ferdinand Porsche FernFH wird ein Ausbau auf rund 9900 geförderte Studienplätze – etwa auch für innovative neue Studiengänge wie Schienenfahrzeugtechnologie oder Computer Science – ermöglicht.
Wir wollen helle Köpfe und starke Regionen. Wichtig ist, dass die FH-Studienangebote nicht nur zentral in einer Stadt, sondern in allen Regionen verortet sind.
Landesvize Stephan Pernkopf
Durch die Millioneninvestitionen sollen neben einer jährlichen Basisfinanzierung von 140.000 Euro für die Forschungsarbeit für jede Fachhochschule auch 30.000 Euro pro Jahr und FH für Maßnahmen wie den Ausbau von Netzwerken und Kooperationen mit ausländischen Hochschulen zur Verfügung stehen. Ein wichtiger Fokus liegt auch auf dezentralen Angeboten, um den ländlichen Raum zu stärken. Studienangebote gibt es nämlich nicht nur in St. Pölten, Krems und Wiener Neustadt, sondern auch in Wieselburg, Tulln, Horn, Mauer und Mistelbach.
Doktorats-Studiengänge gefordert
Für noch mehr Stärke „brauche es die Möglichkeit, künftig auch akkreditierte Doktorats-Studiengänge anbieten zu können“, erklärt Ulrike Prommer, Vorsitzende der Hochschulleitung am IMC Krems. Der Erfolg ist bereits messbar: Denn innerhalb von zehn Jahren ist es, laut Pernkopf, gelungen, die Studierendenzahl um 45 Prozent zu steigern. Diesen Weg gelte es konsequent fortzusetzen.
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