Die Schattenseiten des Sports: ÖSV-Adler Daniel Tschofenig hat verraten, dass es im vergangenen Jahr Internet-Trolle gab, die den heimischen Springern nichts Gutes wünschten.
Die Rolle als Stockerlkandidat bei einem Tournee-Springen ist für Stephan Embacher neu. Das merkte man auch beim Medientermin der ÖSV-Adler vor dem Bergiselspringen. Während Jan Hörl und Daniel Tschofenig mit Schuhen kamen, stand der 19-Jährige mit Schlapfen bei den TV-Interviews, die im Freien stattfanden.
„Das ist wahrscheinlich die fehlende Routine“, amüsierte sich Hörl. „Er ist halt noch jung“, ergänzte Teamkollege Tschofenig. Die beiden waren schon 2025 als (Mit-)Favoriten nach Innsbruck gereist. Der Hype vor einem Jahr war gigantisch, Österreichs Adler sollten am Ende die Top-3 in der Gesamtwertung stellen und zudem elf von zwölf Stockerlplätzen unter sich aufteilen.
Hier der Stand in der Tournee-Wertung:
Der Erfolg rief aber nicht nur Schulterklopfer auf den Plan. Wie Tschofenig nun verriet, gab es Internet-Trolle, die den Springern nichts Gutes wünschten. „Krafti, Jan und mir haben Leute geschrieben, die sicher nicht unsere Fans sind. Da waren viele Beschimpfungen dabei.“
„Wir haben uns darüber lustig gemacht“
Hörl dazu: „Das war schon hart, weil wir einige Hassnachrichten bekamen.“ Das Trio weiß zum Glück damit umzugehen. „Wir haben uns darüber lustig gemacht nach dem Motto: Wer kriegt die schlimmeren Nachrichten“, kann Tschofenig inzwischen darüber lachen. Auch Hörl sieht es entspannt: „Meistens bekomme ich nette Glückwünsche. Solange die überwiegen, ist alles gut.“
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