Das Skigebiet Weinebene in der Steiermark ist am Limit. Parkplätze und Pisten sind voll – und vielen Gästen platzt der Kragen. Das wurde in den vergangenen Tagen zur Belastung für die Mitarbeiter. Geschäftsführer Johann Sturm nimmt sein Team in Schutz und bittet um mehr Respekt und Verständnis.
„Die Weinebene platzt aus allen Nähten – und unser Team gleich mit“, heißt es auf der Facebook-Seite des steirisch-kärntnerischen Skigebiets. Der Besucheransturm erreichte in den vergangenen Tagen bislang unbekannte Dimensionen: Die Parkplätze waren dicht, die Zufahrten teilweise versperrt.
Das sorgte für Frustration bei den Skigästen, und sie ließen ihren Grant an den Angestellten des Betriebs aus. „Es ist jeder eingeladen, sich die Mitarbeiterseite anzuschauen. Man sollte mehr Verständnis aufbringen und nicht immer alles so negativ sehen“, sagt Geschäftsführer Johann Sturm. „Hinter dem Skigebiet stehen Menschen und keine Blitzableiter!“, heißt es im Post.
Der Grund für den Ansturm ist selbsterklärend: Während viele Niederungen über die Feiertage im Nebel versanken, bot sich auf der Alm strahlender Sonnenschein. „Außerdem haben wir wunderschönen Kunstschnee und auch etwas Naturschnee“, sagt Sturm. Er betont: „Wir brauchen die Leute ja für unser Überleben. Die Kosten explodieren, kleine Skigebiete sterben weg.“
Viel eher geht es ihm und den Mitarbeitern um ein gutes Miteinander. „Konstruktive Kritik ist willkommen, aber der Respekt ist nicht verhandelbar.“ Immerhin: In den Kommentaren auf Facebook formulieren die Skigäste hauptsächlich verständnisvolle Worte, Lob und Durchhalteparolen.
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