4. April 2014

Alarmglocken schrillen

Sport
04.04.2014 09:13
Die Formel 1 in Bahrain – jedes Jahr heiß diskutiert. Seit auf dem Perlenplatz in Manama im Februar 2011 der "Arabische Frühling" ausbrach, wird das Rennen stets von Protestmärschen der schiitischen Mehrheit gegen das sunnitische Königshaus begleitet.

Und während Amnesty International wieder die Menschenrechtslage im Golfstaat an den Pranger stellt, haben schiitische Gruppierungen auch für heute, Freitag, Demonstrationen angekündigt – unter dem Motto: "Verhindert den blutbefleckten Grand Prix."

Im Fahrerlager von Sakhir kommt es heute zu einem weiteren Treffen zwischen FIA-Präsident Jean Todt, Bernie Ecclestone, Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo und den Teamchefs. Die Formel 1 ist – spätestens nach dem Schlummer-GP von Malaysia – heftig daran interessiert, den Showfaktor wieder zu erhöhen. Der zu leise Sound und Regeln, die für Fans ein Buch mit sieben Siegeln sind, haben dazu geführt, dass zum Beispiel in Italien die TV-Einschaltquote drastisch zurückgegangen ist. In so einem Fall schrillen im "Zirkus" die Alarmglocken wie wild.

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