Wenn die Rechner, auf denen sie verarbeitet werden, in Europa stehen, sind die Daten der Europäer sicher – oder? Nach diesem Motto fahren „Big Tech“-Konzerne aus den USA jenseits des Atlantiks seit einigen Monaten eine Imagekampagne und eröffnen in Europa eine neue Serverfarm nach der anderen. Das soll das durch Trumps Politik beschädigte Vertrauen in ihre Dienste wiederherstellen und für Office-Abos und Cloud-Dienste zahlende Kundschaft besänftigen. Es ist aber Augenauswischerei.
Hätte die Trump-Regierung sie nicht zum Druckmittel gegen aufmüpfige Partner erhoben, müssten US-amerikanische „Big Tech“-Riesen wie Amazon oder Microsoft jetzt nicht in Europa zur Charme-Offensive ausrücken. In vielen EU-Ländern stampfen sie Rechenzentren für Cloud-Kundschaft und KI-Rausch aus dem Boden, begleitet von teuren Öffentlichkeitsarbeit-Kampagnen und Lobbyisten, die Entscheidungsträgern erzählen, wie wichtig Rechenzentren auf europäischem Boden für die IT-Souveränität des Kontinents seien. Krone+ analysiert, wieso sich die Europäer vom Silicon Valley in dieser Sache keinen Sand in die Augen streuen lassen sollten.
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