5 Orte als Ziele
Bombenterror zu Silvester in Los Angeles geplant
Die US-Behörden haben laut eigenen Angaben eine koordinierte Anschlagserie in Los Angeles vereitelt: Eine Gruppierung namens Turtle Island Liberation Front wollte in der Silvesternacht Sprengsätze an fünf verschiedenen Orten zünden – fünf Verdächtige der radikalen Organisation konnten festgenommen werden.
Bereits am Wochenende wurden die mutmaßlichen Terroristen gefasst, wie am Montag bekannt wurde. Die Gruppe hatte selbst gebaute Sprengsätze in der Lucerne Valley getestet – das FBI erklärte, dass dabei vier Verdächtige in dem Tal in der kalifornischen Mojave-Wüste festgenommen wurden. Eine weitere Person wurde in New Orleans gefasst.
Terrorgruppe sprach von „illegalem amerikanischen Imperium“
Den mutmaßlichen Terroristen wird Verschwörung und Besitz von Sprengkörpern vorgeworfen. Auf Instagram erklärte die Gruppierung, ihr Ziel sei es, „Turtle Island“, ein indigener Name für Nordamerika, vom „illegalen amerikanischen Imperium“ zu befreien, wie „Fox News“ berichtete.
Die US-Justizministerin berichtete auf X von den geplanten Terroranschlägen:
„Freiheit für Palästina. Freiheit für Hawaii. Freiheit für Puerto Rico“, wurde auf dem Account gefordert. „Die Welt vom amerikanischen Imperialismus zu befreien, ist der einzige Weg zu einer sicheren und friedlichen Zukunft“, hieß es weiter.
US-Justizministerin Pam Bondi erklärte, das Justizministerium habe in Zusammenarbeit mit dem FBI ermittelt. „Die Gruppe plante außerdem, Beamte und Fahrzeuge des ICE (Anm.: Die US-Einwanderungsbehörde) anzugreifen“, teilte die Republikanerin mit. „Dies war eine unglaubliche Leistung unserer US-Staatsanwaltschaften und des FBI, um sicherzustellen, dass die Amerikaner in Frieden leben können“, schrieb Bondi. „Wir werden diese Terrorgruppen weiterhin verfolgen und sie vor Gericht bringen.“
Die Behörde ICE führt seit längerem Razzien in den USA durch, um Migranten aufzugreifen, die sich nach Ansicht der US-Regierung von US-Präsident Donald Trump illegal im Land aufhalten. Gegen dieses Vorgehen regen sich immer wieder Proteste. Im Sommer hatte es in Los Angeles größere Ausschreitungen gegeben.









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