Bald mehr Personal

Bei OP-Wartezeiten ist Entspannung in Sicht

Oberösterreich
05.12.2025 15:00

In Oberösterreich soll sich der Engpass bei Hüft- und Knieoperationen bald etwas entspannen: Eine Ausbildungsoffensive für OP-Personal sowie zusätzliche Anästhesieärzte sollen ab Sommer 2026 die langen Wartelisten verkürzen. Gesundheitsreferentin Christine Haberlander (ÖVP) präsentierte dazu am Freitag das Budget für 2026.

Das Gesundheitswesen in Oberösterreich ist aktuell das wohl meist diskutierte Thema in Politik und Bevölkerung. Einerseits geht es um die Notfallversorgung von Patienten, andererseits um Probleme bei geplanten Operationen.

Aktuell wird ärztliches Personal für den Bereich Anästhesie rekrutiert
Zumindest bei den langen Wartezeiten auf Hüft- oder Knie-OPs ist jetzt aber etwas Entspannung in Sicht. Aktuell gibt es eine Offensive bei der Ausbildung so genannter OTAs. Hinter dieser sperrigen Abkürzung verbergen sich Operationstechnische Assistenten – ein Beruf, der immer stärker an Bedeutung gewinnt. Sie unterstützen Chirurgen und Pflegepersonal direkt im OP-Saal. „Zudem wird ärztliches Personal für den Bereich Anästhesie rekrutiert“, sagt Harald Schöffel, einer der Geschäftsführer der OÖ Gesundheitsholding. Mit einer leichten Entspannung ist ab Sommer 2026 zu rechnen.

In den gesamten Bereich Gesundheit fließen im kommenden Jahr 1,79 Milliarden Euro. „Das sind um 120 Millionen Euro mehr als im Jahr davor“, sagt Gesundheitsreferentin Christine Haberlander (ÖVP). Der größte Anteil (1,4 Mrd. €) fließt in die Krankenanstalten – etwa ins Personal. Immerhin sind in OÖ 28.800 Mitarbeiter (davon 3990 Ärzte) im Gesundheitswesen beschäftigt. Für Bauprojekte sind 220 Millionen Euro reserviert. So wird etwa der Kinderbettentrakt im Kepler-Uniklinikum neu gebaut, zudem laufen derzeit einige Sanierungen von Spitälern bzw. sind in Planung.

Ins Rettungswesen fließen 30,8 Millionen €, in die Gesundheitsförderung 45,2 Mio. Euro und ins Pflegestipendium sowie den Pflegegehaltsbonus 31 Millionen Euro. ÖVP-Politikerin Christine Haberlander sagt: „Noch nie haben so viele Menschen in den Spitälern gearbeitet, noch nie war der Standard so hoch.“

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