Im Restaurant "Käfer" kam Hoeneß mit den Spielern und deren Frauen sowie etlichen Bayern-Promis wie etwa Jupp Heynckes zusammen, um das mit fünf Titeln (deutscher Meistertitel, Cupsieg, Champions-League-Triumph, europäischer Supercup und Klub-WM) erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte zu feiern.
Partylaune wollte einem Bericht der "Bild" zufolge angesichts der Verurteilung von Hoeneß nicht aufkommen, stattdessen sei bei den Gästen Beklemmung zu spüren gewesen.
In seiner Rede gab der scheidende Bayern-Präsident sichtlich gerührt zu, Fehler begangen zu haben und "Hass kennengelernt zu haben". Er appellierte deshalb an die Spieler: "Ihr verdient alle gutes Geld. Macht so etwas nie." Am Ende deutete Hoeneß mit den Worten "Wir werden uns wiedersehen" sogar seine Rückkehr an.
Beckenbauer kann sich Hoeneß-Comeback vorstellen
Auch Franz Beckenbauer kann sich ein Comeback von Hoeneß beim FC Bayern durchaus vorstellen. Allerdings meinte er auch: "Natürlich ist der Abschied von Uli ein schwerer Verlust. Aber Herbert Hainer als künftiger Aufsichtsratsvorsitzender und Karl Hopfner als Präsident sind logische Nachfolger. Da sind wir bestens aufgestellt. Es gibt kein Machtvakuum."
Laut Beckenbauer sei nun Sportvorstand Matthias Sammer mehr denn je gefragt: "Matthias muss den Einfluss im sportlichen Bereich von Uli Hoeneß übernehmen. Uli hat ja auch als Präsident stark im Tagesgeschäft mitgemischt."
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