Wer ein Jahreseinkommen von weniger als 35.000 Euro hat, kann ab März 2026 beim Land Oberösterreich Unterstützung für Kosten auf dem Weg zur Arbeit im ablaufenden Jahr beantragen. Bei einer Zusage gibt‘s nun gleich doppelten Grund zur Freude: Das Land erhöht die Beihilfensätze für Auto- und Öffi-Fahrer.
Im März 2026 startet die Frist zur Beantragung der Fernpendelbeihilfe für das auslaufende Jahr 2025. Personen, die regelmäßig direkt vom Hauptwohnsitz zum Arbeitsort hin- und zurückfahren, können beim Land um diese Unterstützung ansuchen – vorausgesetzt das jährliche Einkommen ist nicht höher als 35.000 Euro (für jedes Kind, für das Familienbeihilfe bezogen bzw. Unterhalt gezahlt wird, erhöht sich die Einkommensgrenze um je 3500 Euro).
Es ist richtig, dass wir Pendler in Zeiten steigender Kosten spürbar unterstützen. Wir sorgen dafür, dass die Entlastung Schritt hält und Arbeit sich auszahlt.
Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP)
Für all jene, denen sie gewährt wird, gibt es nun eine zusätzliche gute Nachricht: Sie dürfen mit mehr Geld als bisher rechnen, denn das Land hebt die Beihilfensätze an. Wer zwischen 25 und 49 Kilometer pendelt, bekommt dann 229 statt bisher 218 Euro; zwischen 50 und 74 Kilometer: 322 statt 306 Euro; ab 75 Kilometer: 442 statt 421 Euro.
Verbraucherpreisindex angestiegen
Grund für die Anhebung: Sobald der maßgebliche Grenzwert des Verbraucherpreisindex um mehr als fünf Prozent überschritten wird – was im April 2025 eingetreten ist – werden die Sätze angepasst, erklärt Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP): „Mit der Valorisierung sorgen wir dafür, dass die Entlastung Schritt hält und Arbeit sich auszahlt.“
Für das Jahr 2024 bezogen laut Stelzer 11.560 Pendler die Beihilfe. Die Gesamtkosten betrugen rund 2,5 Millionen Euro. Durch die nunmehrige Erhöhung würden Mehrkosten von rund 200.000 entstehen.
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