Ein heißes Pflaster für die Sozialdemokraten: SPÖ-Chef Martin Winkler trotzt der blauen Vorherrschaft und tourt durch das Innviertel, wo die FPÖ am stärksten ist. Er möchte bei den „Energy Days“ in Altheim seine Pläne für einen Wechsel in der Energiepolitik unter die Leute bringen.
Nach einem halben Jahr im Amt macht der neue Vorsitzende der Landes-SPÖ jetzt dort weiter, wo er im alten Jahr aufgehört hat: Martin Winkler tourt durchs gesamte Bundesland, um seine Pläne für ein energiegeladenes Oberösterreich unters Volk zu bringen. Er trifft sich in kleinen wie großen Gemeinden mit seinen Genossen, geht von Tür zu Tür und sagt: „Ich bin Martin Winkler, der neue Landesrat von der SPÖ Oberösterreich.“
Braunau – ein starker FPÖ-Bezirk
Seine Tour setzt der ehemalige Unternehmer am nächsten Wochenende fort, betritt dabei aber ein für die Sozialdemokraten eher schwieriges Terrain. Mit der Veranstaltungsreihe „Energy Days“ machen die Roten ausgerechnet dort Halt, wo die Gegnerschaft nicht größer sein könnte. Die Stadt Altheim liegt im Bezirk Braunau, der mit Schärding und Ried im Innkreis als der stärkste blaue Bezirk gilt. Regiert wird die Stadt von einem Freiheitlichen, bei der Nationalratswahl 2024 kam die FPÖ im Bezirk Braunau auf 37,8 Prozent – ein Rekordergebnis. In Altheim lag die SPÖ 2024 bei 18 Prozent, die FPÖ kam auf knapp 40 Prozent.
„Politik, die viel verspricht, aber nichts hält“
Für einen Roten muss es sicher spannend sein, dort auf Stimmenfang zu gehen. Winkler ist jedenfalls davon überzeugt, dass „auch im Innviertel die Leute genug von einer Politik haben, die viel verspricht, aber nichts hält“.
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