Gegen 18 Uhr setzten drei junge Bergsteiger (18, 18, 21) aus Deutschland einen Notruf ab, weil sie in der Dunkelheit am Traunstein nicht mehr weiter konnten. Bergretter aus Gmunden stiegen zu dem Trio auf, doch kurz bevor die Einsatzkräfte das Gipfelplateau erreichten, gaben die Bergsteiger Entwarnung.
Am Samstagabend wollten ein 18-Jähriger, ein 21-Jähriger und eine 18-Jährige – alle aus Deutschland – über den Hernlersteig vom rund 1700 Meter hohen Traunstein absteigen. Auf 1500 Metern Seehöhe konnten sie aber über den teils vereisten Weg nicht mehr weiter und setzten einen Notruf ab.
Gefährlicher Aufstieg in Dunkelheit
Da kein nachtflugtauglicher Hubschrauber verfügbar war, begannen Bergretter aus Gmunden mit dem Aufstieg. Kurz bevor sie das Gipfelplateau erreichten, meldeten sich die Bergsteiger erneut. Sie teilten den Bergrettern mit, dass sie den Winterraum des Traunsteinhauses erreicht hatten und keine Hilfe mehr brauchten.
Trio muss Einsatz zahlen
Die Einsatzkräfte konnten zurück ins Tal kehren und den Einsatz gegen 22 Uhr abbrechen. Am Sonntag konnten die in Not geratenen Bergsteiger selbstständig ins Tal zurückkehren. „Sie dürften die Tour schlecht geplant und die Zeit falsch eingeschätzt haben. Außerdem hatten sie keine Steigeisen dabei“, so ein Bergretter.
Die Kosten für den Einsatz werden dem Trio in Rechnung gestellt. Seit Jahresbeginn kostet die Einsatzstunde rund 600 Euro.
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