Überraschung in Aschach an der Steyr. Zum ersten Mal in der Geschichte der Gemeinde wurde ein SPÖ-Kandidat zum Bürgermeister gewählt. Bei der Wahl am Sonntag setzte sich Ralf Rosenegger mit 56,21 Prozent gegen Gerhard Kammerhuber von der ÖVP durch. Auch in Spital am Pyhrn setzte sich die SPÖ durch.
Die Bürgermeisterwahl war notwendig geworden, weil der regierende VP-Ortschef Hubert Kern im September nach 12 Jahren sein Amt als Bürgermeister zurückgelegt hatte.
„Ist eine große Ehre“
„Dieses Ergebnis ist ein starkes Zeichen des Vertrauens. Ich danke den Menschen in Aschach von Herzen“, sagt der neu gewählte Bürgermeister Ralf Rosenegger. „Es ist mir eine große Ehre, als erster SPÖ-Bürgermeister Verantwortung für unsere Gemeinde zu übernehmen. Ich werde Bürgermeister für alle sein – mit offenen Ohren, klaren Entscheidungen und dem Ziel, Aschach lebenswert, sozial gerecht und zukunftsfähig zu gestalten. Jetzt geht es darum, gemeinsam anzupacken.“
Duell auf Augenhöhe
Sein Gegenkandidat von der ÖVP, Gerhard Kammerhuber, zeigte sich als fairer Verlierer. „Die Bürgermeisterwahl war ein Duell auf Augenhöhe. Nahezu alle in Aschach haben ein knappes Wahlergebnis erwartet. Ich gratuliere Ralf Rosenegger zum Sieg und bedanke mich für eine faire Wahlauseinandersetzung.“ Im Gemeinderat hat nach wie vor die ÖVP die Mehrheit.
Neuwahl nach Todesfall
Auch in Spital am Pyhrn wurde an diesem Sonntag ein neuer Bürgermeister gewählt. Der Grund dafür ist tragisch, denn im Sommer verunglückte der amtierende Ortschef Ägidius Exenberger, bei einer Bergtour.
Der 57-jährige Dieter Radhuber erhielt 64,4 Prozent der Stimmen und setzte sich damit gegen die ÖVP-Kandidatin Johanna Ellmauer durch. SPÖOÖ-Chef Martin Winkler streut dem Neo-Ortschef der 2300-Einwohner-Gemeinde Rosen: Radhuber sei „ein engagierter Politiker, und er packt an, wenn es darum geht, Verbesserungen im Ort umzusetzen“.
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