Netzkosten sinken

Strom wird in Vorarlberg noch mal günstiger

Vorarlberg
28.11.2025 16:02
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Die Energiekosten in Vorarlberg sind im Bundesländervergleich jetzt schon günstig – nun sinken sie noch einmal. Der Grund dafür liegt in gesenkten Kosten für die Stromnetze. Auf PV-Kunden kommen neue Tarife zu.  

Die Tarife für die Stromnetze in Vorarlberg werden zum Jahreswechsel leicht sinken. Und damit sinken die gesamten Stromkosten der Illwerke VKW für Haushalte und Geschäftskunden ab 1. Jänner. Anders sieht es für Erdgas-Kunden aus. In diesem Bereich sorgt eine Anpassung der regulierten Netzentgelte im nächsten Jahr für eine leichte Steigerung bei den Gesamtkosten. 

Änderungen gibt es in der Tariflandschaft im Bereich Photovoltaik: In Vorarlberg wird mittlerweile Energie aus rund 20.000 PV-Anlagen ins Stromnetz eingespeist. Der gewaltige Ausbau der Photovoltaik der letzten Jahre führt dazu, dass zunehmend Stromüberschüsse und damit stundenweise sogar negative Marktpreise auftreten. „Diese Entwicklungen erfordern eine konsequente Weiterentwicklung der Tariflandschaft“, heißt es vonseiten der Illwerke dazu.

Für Kundinnen und Kunden, die ab 1. Jänner 2026 einen neuen Einspeisevertrag abschließen, führen die Illwerke variable Einspeisetarife ein. Durch diese marktorientierten Tarife profitieren Neukunden von höheren Vergütungen, wenn die Marktpreise steigen, erhalten aber eine geringere Vergütung, wenn die Preise im Großhandelsmarkt sinken. Vorstandsmitglied Christoph Germann hat deswegen einen Rat parat: „Wir empfehlen unseren PV-Kund:innen, den Eigenverbrauch zu optimieren.“ Ab dem kommenden Jahr fördern die Illwerke auch die Anschaffung eines Batteriespeichers mit einem Zuschuss von bis zu 500 Euro.

Hohes Investitionsvolumen
In der Sitzung des Aufsichtsrates am Freitag wurde zudem das Baubudget 2026 in Höhe von rund 400 Millionen Euro beschlossen. Schwerpunkte sind Generalerneuerungen beim Kopswerk II, dem Vermuntwerk sowie dem Lünerseewerk. Investitionen in die Netzinfrastruktur wie etwa beim Umspannwerk Dornbirn-Süd dienen dem Erhalt der Versorgungssicherheit. Auch der Glasfaser- und Nahwärmeausbau soll konsequent weitergeführt werden. 

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