



Der Lichterpark Lumagica lädt in Innsbruck noch bis zum 1. Februar von 17 bis 20.30 Uhr zu einem zauberhaften Spaziergang durch den erleuchteten Hofgarten. Die „Krone“ ließ sich herumführen.
Wenn die Sonne über Innsbruck untergeht, wird es im Hofgarten deshalb noch lange nicht dunkel. Funkelnde Lichter erhellen die Nacht. Zwischen Bäumen taucht ein leuchtender Reiter auf, rote Rosen schimmern am Boden. Zu den Klängen des Schneewalzers spazieren Besucher einen Weg entlang, der von funkelnden Lichtfiguren gesäumt ist.
Dass all das funktioniert, ist nicht selbstverständlich. „Wir haben ein großes Technikteam, das das ganze Jahr über daran arbeitet, dass die Musik mit dem Licht interagiert“, beschreibt Lumagica-Projektleiter Dominik Hoflach, wie viel Know-how MK Illumination, das Unternehmen hinter den Lichterparks, investiert. Bei der Führung durch den Hofgarten bleibt er vor einem seiner Highlights stehen: Mitten im See ziehen zwei funkelnde Balletttänzer die Besucher in ihren Bann.




Millionen Lichter werden in Handarbeit angebracht
Hoflach schätzt die Anzahl der Lichtpunkte im Park auf mehrere Millionen. Sie werden in Handarbeit an den Figuren angebracht, die ebenfalls ohne Maschinen gebogen und geschweißt werden. „Mit der Planung und Vorbereitung sind wir das ganze Jahr über beschäftigt“, erzählt der Projektleiter. Vom Zentrallager in Wien finden die mehr als 300 Figuren dann ihren Weg nach Innsbruck, zahlreiche weitere gehen an die anderen elf Lumagica-Standorte.
In der Landeshauptstadt steht Lumagica diesmal unter dem Motto „Innsbrucker Winterzauber“. „Ziel war, alles zu inszenieren, was Innsbruck ausmacht“, erklärt Hoflach. So vereinen sich Sagen und Tradition, Sport und Kunst in zauberhaftem Lichterschein.
Wir wollen unseren Gästen jedes Jahr etwas Neues bieten.
Dominik Hoflach, Projektleiter Lumagica
Mitmachstationen machen Spaziergang zum Erlebnis
Einige Stationen laden dabei zum Mitmachen ein. Dass man klatschen, drücken oder pusten muss, damit eine Figur aufleuchtet, kommt natürlich gerade bei den kleinen Besuchern gut an.
Sehr lang ist die Schlange auch vor einer Malstation der besonderen Art: Das Kunstwerk, das Besucher hier auf einen Bildschirm zeichnen, wird an eine Hauswand projiziert. „Das kommt extrem gut an“, ist Dominik Hoflach stolz. Kein Wunder: „Das haben wir über Jahre entwickelt.“ In Innsbruck erlebt die Malstation nun ihre Lumagica-Premiere. Und sie wird nicht die letzte gewesen sein: „Wir wollen unseren Gästen jedes Jahr etwas Neues bieten.“
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