Michael Botwinow bleibt bei Großereignissen vom Pech verfolgt! Der Österreicher lief beim Auftaktbewerb der Herren in Val di Fiemme lange Zeit um eine Medaille mit, nach einem Sturz konnte er aber nicht mehr im Kampf um die Podestplätze eingreifen. Gold holte sich der Norweger Thomas Alsgaard, dahinter platzierten sich seine Teamkollegen Anders Auckland und Frode Estil.
Der große Favorit, Andrus Verpaalu ("Nasicher werde ich gewinnen!") wurde geschlagen. Der Este versuchtesich nach der dritten von vier Runden abzusetzen, lief einen Vorsprungvon bis zu sechs Sekunden heraus. Bei der letzten Zwischenzeit,als Michael Botwinow noch zweiter war, sah alles nach dem prophezeitenSieg aus, der Angriff des Esten kam aber zu früh. Die starkenNorweger kamen Meter für Meter wieder näher heran, gingenletztendlich alle an Verpaalu vorbei. Dem Titelverteidiger bliebim Zielsprint nur Rang vier.
Michael Botwinow, der auch bei der sensationellenStaffel-Goldmedaille für Österreich in Ramsau gestürztwar, hatte einmal mehr Pech. Kurz nach der letzten Zwischenzeitkam der gebürtige Russe zu Sturz, verlor im Anschluss vielZeit. "Irgendjemand ist mir hinten auf die Ski gestiegen, da binich gestürzt!" Gerade, als die Norweger zum Schlussspurtansetzten! Der zwölfte Endrang bedeutet das beste Ergebnisfür den Österreicher in der heurigen Saison.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.