5. März 2014

Wir fühlen uns in Russland sicher

Sport
05.03.2014 10:07
Gleich vorweg: Ich fühle mich mit meinen Mannschaftskollegen in Sotschi vor den Freitag beginnenden Paralympics sehr sicher. Hier ist alles ruhig, wir bekommen von der Krim-Krise kaum etwas mit. Es wird fast alles nur von außen an uns herangetragen. Uns begleitet ein Beamter des Innenministeriums. Falls sich die Lage zuspitzen sollte und Konsequenzen nötig sind, wird er alles koordinieren. Aber ich glaube nicht, dass es zum Ernstfall kommt.

Generell finde ich es sehr schade, dass diese politischen Ungereimtheiten jetzt so dominant vor dem Sport stehen und uns ablenken.

Wir Sportler haben uns vier Jahre auf diese Spiele vorbereitet. Das wäre nicht fair, wenn unsere Wettkämpfe jetzt komplett in den Hintergrund geraten. Wir sind hier, um unseren Sport auszuüben und nicht, um politische Zeichen zu setzen. Daher werde ich mich politisch auch überhaupt nicht äußern.

Bei uns im Team herrscht große Vorfreude. Wir konzentrieren uns nur auf die Bewerbe. Und damit haben wir genug zu kämpfen. Denn es hat auch auf dem Berg oben in Rosa Chutor zehn Grad. Wir müssen uns auf sehr schwierige Bedingungen einstellen. Die Abfahrt am Samstag wird eine enorme Herausforderung.

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