Nach Terrorattacke
Ägypten: Weitere Anschläge auf Touristen angedroht
Kurz zuvor hatte sich Ansar Beit al-Maqdis zu dem Anschlag auf einen Touristenbus auf der Sinai-Halbinsel bekannt, bei dem am Sonntag drei koreanische Urlauber und ein ägyptischer Busfahrer getötet und mindestens 20 Menschen verletzt worden waren (siehe Infobox).
Rache für Vorgehen gegen Mursi-Anhänger
Die Gruppe hat bereits zahlreiche Attentate auf der Sinai-Halbinsel verübt, bisher waren aber stets Sicherheitskräfte ihr Ziel. Die Jihadisten wollen sich mit der Gewalt für das harte Vorgehen der ägyptischen Regierung gegen Anhänger des im vergangenen Juli gestürzten islamistischen Präsidenten Mohamed Mursi rächen.
Immer wieder tödliche Attacken auf Touristen
Das letzte tödliche Attentat auf Touristen in Ägypten wurde im Februar 2009 verübt, als in der Kairoer Altstadt eine Französin bei einem Granatangriff starb. In den Jahren 2004 bis 2006 sind hingegen bei Anschlägen in den Badeorten im Süden des Sinai zahlreiche Ägypter und ausländische Touristen getötet worden. Den verheerendsten Angriff in Ägypten hatte es 1997 gegeben, als militante Islamisten im Pharaonen-Tempel von Luxor Dutzende Touristen erschossen.












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