Bei Baggerarbeiten wurde am Montag in Wien-Floridsdorf eine rund 200 Kilogramm schwere Fliegerbombe gefunden. Der Entminungsdienst rückte an und entschärfte die Bombe. Die Polizei gab nun neue Details zu dem Einsatz bekannt, bei dem deutlich mehr Anrainer evakuiert wurden als zunächst angenommen.
Bei Baggerarbeiten stießen Arbeiter in der Ichagasse plötzlich auf ein ungewöhnliches Objekt und alarmierten sofort die Polizei, die „Krone“ berichtete. Ein sprengstoffkundiger Beamter wurde zum Fundort geschickt, untersuchte die Entdeckung und bestätigte den Verdacht: Es handelte sich um eine rund 200 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Daraufhin wurde umgehend der Entminungsdienst des Österreichischen Bundesheeres verständigt.
Anrainer stundenlang betreut
Anschließend wurden umfangreiche, polizeiliche Sperren eingerichtet und rund 250 Bewohnerinnen und Bewohner aus den umliegenden Gebäuden, darunter ein Gemeindebau in der Leopoldauer Straße, evakuiert. Sie fanden vorübergehend Platz in einem Großraumbus der Berufsrettung Wien, wo sie betreut wurden.
Gegen 20 Uhr konnte die Bombe schließlich entschärft werden. Danach hoben die Einsatzkräfte die Sperren auf, die Fliegerbombe wurde behutsam abtransportiert. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.
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