Do, 21. Juni 2018

Genervt

01.12.2005 21:11

Bode Miller denkt an Karriereende

Genervt vom Rummel um seine Person denkt Skistar Bode Miller (USA) erneut an ein frühzeitiges Karriereende. "Es ist der Ruhm, der mich immer mehr von dem Sport entfernt, den ich so liebe", sagte Miller in Beaver Creek/USA.

Der Doppel-Weltmeister von Bormio und alpine Gesamtweltcupsieger war im Sommer kurz davor, die Ski endgültig in die Ecke zu stellen und auf die Olympischen Winterspiele in Turin (10. bis 26. Februar 2006) zu verzichten. "Ich war schon fast so weit, nach der vergangenen Saison alles hin zu schmeißen. Deshalb ist meine Motivation derzeit sicher nicht dort, wo sie sein könnte."

Der Sport und die Athleten müssten viel mehr im Mittelpunkt stehen, nicht so sehr die Funktionäre und Manager, forderte der 28- Jährige. Olympia müsse zurück zum Amateurgedanken, meinte Miller, der sich mit der Forderung nach einer begrenzten Freigabe verbotener leistungssteigernder Mittel wie EPO harter Kritik des Weltskiverbandes FIS und der Weltdoping-Agentur WADA eingehandelt hatte.

Er habe so viel Geld verdient, dass er längst in Ruhe "auf der Couch liegen und fett werden" könne, versicherte Miller. Noch treibe ihn aber die Suche nach seinen körperlichen und geistigen Limits.

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