FIFA-Boss zürnt

Blatter: Zeitstrafe für “absurde Schauspielerei”

Sport
03.01.2014 09:19
FIFA-Präsident Sepp Blatter ist die seiner Meinung nach "absurde Schauspielerei" im Fußball ein Dorn im Auge. "Diese Dinge werden in anderen Sportarten mit Verachtung bestraft, aber im Fußball ist es ein normaler, akzeptierter Teil geworden", erklärte der Schweizer dem Magazin "The FIFA Weekly". Blatter nahm diesbezüglich die Schiedsrichter in die Pflicht - und schlug damit mehr oder weniger indirekt eine Zeitstrafe für derartige Vergehen vor.

Neben "ausschweifenden" Schwalben im gegnerischen Strafraum stoßen Blatter vor allem vorgetäuschte Verletzungen sauer auf. "Ich finde es sehr irritierend, wenn halb tote Spieler wieder zum Leben erwachen, sobald sie das Spielfeld verlassen haben", meinte der 77-Jährige.

Länger an der Seitenlinie warten lassen
Deshalb sprach sich der Chef des Weltverbandes dafür aus, dass Unparteiische Spieler länger an der Seitenlinie warten lassen, sollte der Verdacht bestehen, dass die Verletzung vorgetäuscht wurde.

"Wenn ein 'angeschlagener' Spieler sofort wieder aufs Spielfeld will, nachdem er hinausgetragen wurde, kann ihn der Referee warten lassen, bis die nummerische Unterlegenheit einen Einfluss auf das Spiel hat", schlug Blatter vor. Dies würde in der Praxis auf eine Zeitstrafe hinauslaufen, "und es könnte Schauspieler dazu bringen, darüber nachzudenken".

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