Gelder kassiert
17.000 Straftäter aus Register gestrichen: Haft!
Ausland
29.08.2025 08:45
In der Dominikanischen Republik sind neun Beamte wegen Manipulation von Strafregistern zu hohen Haftstrafen verurteilt worden. Sie sollen Gelder kassiert und dafür Einträge über rund 17.000 Kriminelle getilgt haben – darunter über Mörder, Vergewaltiger und Entführer.
Insgesamt neun Beschuldigte, darunter ein ehemaliger Staatsanwalt sowie Ex-Polizisten und Mitarbeiter des Sicherheitsministeriums, erhielten Strafen von bis zu zehn Jahren.
Drei weitere Angeklagte wurden aus Mangel an Beweisen freigesprochen.
Über die Sicherheitslage
- Die Kriminalitätsrate in der Dominikanischen Republik ist sehr hoch, der Besitz und Einsatz von Schuss- und anderen Waffen weitverbreitet. Es gilt Sicherheitsstufe 2.
- In Santo Domingo, Boca Chica und den Touristengebieten der Nordküste kommt es zu bewaffneten Überfällen auf Touristen, auch Autofahrer sind an Ampeln und auf Überlandfahrten betroffen, so das Außenministerium.
- Ausländer werden in ihren Ferienhäusern immer wieder Opfer von Überfällen mit Todesfolge.
- Beim Verlassen der Touristenzentren besteht besonders in einsameren ländlichen Gegenden und für Einzelreisende die Gefahr von Überfällen.
- Große Vorsicht ist beim Verlassen von Banken und Wechselstuben geboten.
Fall 2022 aufgedeckt
Ermittlern zufolge wurden Vorstrafen und Verurteilungen in den Datenbanken gezielt manipuliert. Damit tauchten sie bei Abfragen nicht mehr auf. Für viele Behördengänge und Bewerbungen ist ein Führungszeugnis erforderlich.
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