Gegen wie viele Personen die Justiz wegen Betruges durch Spielmanipulation oder Anstiftung zur Spielmanipulation ermittelt, darüber wird offiziell keine Auskunft gegeben. Aufgrund der Aussagen von Taboga, Kuljic und dessen mutmaßlichem Komplizen Sulim D. - die beiden Letzteren befinden sich seit einer Woche in Salzburg in Untersuchungshaft - dürften es mehr als ein halbes Dutzend sein.
Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Salzburg, Marcus Neher, gab am Freitag dazu keine Stellungnahme ab. Man wolle die Ermittlungen in der Causa nicht gefährden, indem der Öffentlichkeit in Verdacht geratene Personen genannt würden. Außerdem handle es sich um einen Verschlussakt. Neher bestätigte lediglich, dass bisher kein weiterer Verdächtiger in U-Haft genommen wurde.
Taboga wird von den Ermittlern nicht mehr nur als mutmaßliches Erpressungsopfer betrachtet, sondern im Zusammenhang mit - zumindest versuchten - Wettbetrügereien offenbar auch als Beschuldigter geführt. Der Titel des Protokolls von seiner zweiten Einvernahme vor der Polizei lautet: "Beschuldigtenvernehmung".









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