Die Mutter gab sich völlig geschockt - die Nachricht über die unzähligen Verletzungen am ganzen Körper ihres Sohnes habe sie "wie ein Schlag getroffen". Nur schwer vorstellbar, dass die 20-Jährige von all den Misshandlungen ihres einjährigen Kindes nichts mitbekommen hat. Ist doch die älteste der Verletzungen laut Spital bereits mindestens einen Monat alt. Soll heißen: Der Kleine wurde auf jeden Fall seit damals regelmäßig geprügelt.
"Habe mich nicht unter Kontrolle gehabt"
Wie berichtet, machte die 20-Jährige "das lethargische Verhalten des Kleinen" stutzig - und die Tatsache, dass "mein Sohn plötzlich nicht mehr krabbeln wollte". Ein Besuch beim Kinderarzt und die Überweisung ins Spital brachten das Drama zutage. Brüche am ganzen Körper - von Kopf bis Fuß. Lenden, Wirbel, Arme und Beine.
Schnell hatte die Polizei einen Verdächtigen im Visier: den seit rund eineinhalb Jahren mit der Mutter liierten Thomas J. Der 23-jährige Wiener passte auf den Einjährigen auf, wenn die Mutter als Fitnesstrainerin jobbte.
Doch beim Babysitten soll er sich "nicht unter Kontrolle gehabt haben", weil er eigenen Angaben zufolge unter einem massiven Aggressionsproblem leide. Nach mehrmaligen Anzeigen wegen Körperverletzung musste er auch in Therapie - die aber offenbar nicht gefruchtet hat.
Kindsmutter ist im zweiten Monat schwanger
Stundenlang wurde Thomas J. von Ermittlern befragt, der Verdächtige verwickelte sich vermehrt in Widersprüche. Die Untersuchungshaft wurde beantragt - und auch bestätigt. Der 23-Jährige sitzt in der Zelle. Doch auch die Mutter steht weiter auf dem Prüfstand. Sie ist laut Kriminalisten im zweiten Monat schwanger - von jenem Mann, der ihr erstes Kind so arg gepeinigt haben soll.












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