Die Tat in einer Wohnung in der Gersthofer Straße 119 dürfte laut Polizeisprecher Roman Hahslinger bereits am Mittwoch mit einem Küchenmesser verübt worden sein. Der 50-jährige Sohn hatte die Gewalttat in einem Brief, der am Donnerstag bei der Polizei eintraf, angekündigt. In dem Schreiben berichtet der Mann davon, dass sowohl er als auch seine Mutter krank wären und er deshalb die 73-Jährige und sich selbst töten werde.
Als die Polizei sowie die WEGA daraufhin am Donnerstagvormittag bei der Wohnung eintrafen, fanden sie den 50-Jährigen blutverschmiert vor. Er machte einen schlaftrunkenen Eindruck. Seine 73-jährige Mutter wurde mit Stichverletzungen am Hals tot in ihrem Bett aufgefunden.
Tathergang muss erst geklärt werden
Auch der Mann selbst ist verletzt, er wurde festgenommen und ins Spital gebracht. Am Freitag wurde der Verdächtige wieder aus dem Krankenhaus entlassen und in U-Haft genommen. Die Polizei schließt einen Selbstmordversuch nicht aus. Die Tatwaffe wurde sichergestellt. Ein Gerichtsmediziner soll nun den Tathergang klären. "Die Möglichkeiten reichen von Mord bis zu Tötung auf Verlangen", sagte Hahslinger.
Der Verdächtige hatte ganz in der Nähe der Mutter gewohnt. Er soll ohne Beschäftigung gewesen sein. Den Polizisten aus dem Bezirk waren keine älteren Einsätze an der Adresse der Mutter bekannt.













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