Fest der Pferde

Mändli zum zweiten Mal Wiener Grand-Prix-Sieger

Sport
08.11.2005 07:40
Der Sieger des Mercedes-Grand-Prix beim 20. "Fest der Pferde" in der Wiener Stadthalle heißt wie 2002 Beat Mändli. Der Schweizer setzte sich im Stechen mit acht Reitern auf Ideo du Thot in fehlerfreien 37,27 Sekunden durch. Mändli freute sich über die Schlüssel für einen Mercedes der neuen B-Klasse im Wert von 28.000 Euro.

Auf den Plätzen landeten überraschend die Brasilianerin Luciana Diniz auf Dover, nur 68/100 Sekunden hinter dem Schweizer, sowie der Sohn von Reitlegende John Whitatker, Robert auf Ublesco (0/39,10). "Ich hatte Glück, dass ich als Letzter ins Stechen gehen konnte. Außerdem habe ich Luciana gesehen und damit ungefährt gewusst, wie es geht", lautete der erste Kommentar von Mändli.

Für Österreich reicht's nicht zum Sieg
Für Österreichs große Hoffnung, den wieder erstarkten Thomas Frühmann auf seinem Top-Pferd The Sixth Sense, reichte es nicht zum Sieg. Der einzige rot-weiß-rote Vertreter im Stechen landete nach einem Abwurf auf dem sechsten Rang. "Ich bin enttäuscht, denn am Fehler bin ich zu 100 Prozent selbst schuld gewesen. Ich war mit der Hand zu stark, da macht das beste Pferde einen Fehler", meinte Frühmann selbstkritisch.

Für den zweifachen GP-Sieger Franke Sloothaak wurde es nichts aus dem erhofften Wien-Hattrick: Der Deutsche, der auch als Favorit in den Bewerb gegangen war, und sein zehnjähriger Wallach Legurio warfen eingangs der Zweier-Kombination und waren damit aus dem Rennen.

Auch Hugo Simon gescheitert
U.a. ebenfalls bereits im Grundparcours gescheitert ist Hugo Simon. Der dreifache GP-Sieger von Wien und Vorjahrs-Zweite verzeichnete auf Conquest of Paradiso zwei Abwürfe. Der 63-jährige Österreicher bestätigte aber im Anschluss, dass er auch im Jahr 2006 beim 21. Fest der Pferde wieder dabei sein wird. "Wenn ich in Schuss bin und gesund bleibe."

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(Bild: KMM)



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