18.09.2013 09:47 |

Streit beigelegt

Dinko Jukic und der OSV haben einander wieder lieb

Die Unstimmigkeiten zwischen dem österreichischen Schwimmverband (OSV) und Dinko Jukic sind nach mehr als einem Jahr ausgeräumt. In einem Treffen des Olympia-Vierten mit OSV-Sprecherin Birgit Fürnkranz-Maglock (im Bild rechts) und Vermittler Peter Schröcksnadel wurden alle Streitpunkte zwischen den beiden Parteien ad acta gelegt.

Als Folge dessen sind laut einer OSV-Aussendung auch die laufenden Klagen auf ewig ruhend gestellt. "Ich bin sehr froh, dass wir einen Schlussstrich gezogen haben und jetzt nur mehr nach vorne schauen", wird Jukic zitiert. "Es geht um den Sport, mein Training und meine Leistungen." Der 24-Jährige wie auch Fürnkranz-Maglock hoben die Mediator-Tätigkeit Schröcksnadels hervor. "Ohne ihn gäbe es diese Lösung nicht", erklärte die interimistische Geschäftsführerin des OSV-Präsidiums.

Auch Ex-Schwimmstar Markus Rogan zeigte sich erfreut über die Beilegung des Streites. "Das sind tolle Nachrichten. Ich freue mich jetzt schon, Dinko wieder am Stockerl zu sehen", kommentierte Rogan die Einigung zwischen Jukic und dem Verband per Email aus Los Angeles.

Wiener Verbandschefin tritt erbost zurück
Weniger glücklich über die Einigung zwischen Jukic und dem Verband zeigte sich indes Gabriele Stecher, OSV-Referentin für den Jugend-Breitensport und Wiener Landesverbands-Präsidentin, die ihre Funktionen aus Protest zurücklegte. "Dass man nun von höchster Stelle aus genau jenen Menschen, die die Reputation des Schwimm-Sports und seiner Funktionäre über Jahre hinweg ruiniert haben, wieder ohne Vorbehalte die Hand reicht, ist nur der grausliche Schlussakt", zitierte die Internetplattform "laola1.at" aus einer Aussendung von Stecher an die Schwimm-Vereine.

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