Federica Brignone ist nach ihrem schweren Sturz bei den italienischen Meisterschaften im Riesenslalom aus dem Krankenhaus entlassen worden. „Ich bin definitiv keine, die aufgibt“, versichert sie.
Neben einem doppelten Bruch mit Verschiebung des Schienbeinplateaus und des Wadenbeinkopfes im linken Bein erlitt die 34-jährige Italienerin auch einen Kreuzbandriss. Zehn Monate vor den Olympischen Spielen in ihrer Heimat in Mailand und Cortina ein schwerer Schlag für die Speed-Spezialistin. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, um wieder fit zu werden.
„Bin keine, die aufgibt“
„Das Wichtigste ist aktuell, dass ich mich richtig erhole. Nur wenn mein Bein geheilt ist und ich zu 100 Prozent fit bin, kann ich konkurrenzfähig sein“, sagte sie bei ihrer Entlassung aus dem La-Madonnina-Krankenhaus in Mailand. Die dreifache Olympia-Medaillengewinnerin (1x Silber, 2x Bronze) ist bereit, zu kämpfen. „Ich bin definitiv keine, die aufgibt“, versicherte sie. „Wir haben das repariert, was zu reparieren war. Jetzt müssen wir die Reaktion von Mutter Natur abwarten“, erklärt Andrea Panzeri, Präsident der medizinischen Kommission des italienischen Skiverbandes (FISI), gegenüber der Nachrichtenagentur „ANSA“.
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